| 1 |
Eine Unze Radium
Professor Dexter, Mitarbeiter eines Physikalischen Institutes,
nutzt das immense Wissen van Dusens und will mit ihm gemeinsam
die Geheimnisse des Radiums erforschen. Bevor die beiden jedoch
mit ihren wissenschaftlichen Experimenten beginnen können, muß
van Dusen zunächst eine andere Aufgabe lösen: Wo ist die Unze
Radium geblieben, die ihnen für die Versuche zur Verfügung steht?
Dexter hatte sie auf den Labortisch gelegt, als Madame Chateauneuf,
die charmante Dame mit dem Koffer, ihm überraschenderweise einen
Besuch machte. Ein Empfehlungsschreiben der Madame Curie, einer
Freundin Dexters, ermöglicht ihr das Entree. Sie bietet Dexter
ein Unze Radium zum Kauf an.
Dexter weist den von van Dusen erhobenen Verdacht, die Besucherin
mit dem Verschwinden des Radiums in Verbindung zu bringen, zurück.
Hatte er doch Madame Chateauneuf keinen Moment aus den Augen gelassen.
Van Dusens Denkapparat setzt sich in Bewegung, das Puzzlespiel
konnte beginnen: Wer ist eigentlich diese Madame Chateauneuf,
die Dame mit dem Koffer? Oder sollte ein gewisser Monsieur Bertrand
mit von der Partie sein? Und dann gab es noch die unbekannte Leiche
im Hafen. Gehörte sie eventuell mit zum Täterkreis?

|
| |
|
| 2 |
Das sicherste Gefängnis der Welt
PDDDAVD erklärt in einem Kreis von Freunden, daß für einen wahrhaft
intelligenten Menschen nichts unmöglich sei. In einem eleganten
Restaurant in New York speiste er gerade mit Dr. Charles Ransome
dem Direktor des Chisholm-Gefängnisses und dessen charmanter Gattin
Vivian. Die kühne Behauptung führte zu der historischen Wette:
Allein durch die Kraft des Geistes könne er sich aus der Todeszelle
des Gefängnisses befreien. PVD wird in der Zelle 13, der sogenannten
Todeszelle, des Chisholm-Gefängnisses untergebracht. Innerhalb
von sieben Tagen muß der Professor seinen Ausbruch vollendet haben,
denn bei einem gelungenen Ausbruch erwartet ihn eine Kiste Champagner
- sein Lieblingsgetränk.

|
| |
|
| 3 |
Mord bei Gaslicht
Weldon Henley ist der festen Überzeugung, daß ihn jemand mit
Hilfe des Gaslichts in seinem Schlafzimmer ermorden will. Er vertraut
sich dem Reporter Hatch an, weil er sich von ihm einen Kontakt
mit dem erfolgreichen Amateurkriminolgen PDDDAVD erhofft. Während
er geschlafen hatte, war schon dreimal das Gaslicht in seinem
Zimmer erloschen. Daß er jedesmal aufgewacht war, bevor das ausströmende
Gas ihn hätte vergiften können, war sein Glück gewesen. Doch wie
war der Attentäter in die Wohnung gelangt, obwohl doch alles verschlossen
war? - das war die Frage. "Nichts ist unmöglich." Die Denkmaschine
fühlt sich herausgefordert.

|
| |
|
| 4 |
Der Mann, der seinen Kopf verlor
Amnesie, ein Fall von Gedächtnisschwund, beschäftigt diesmal
den messerscharfen Denker Professor Dr. Dr. Dr. van Dusen. Mr.
Jonathan Henry nennt sich der Mann ohne Identität. Er weiß nur,
daß sein Name eine Erfindung ist, die Erfindung eines älteren
bärtigen Unbekannten, der ihn drei Tage zuvor in einem Hotel absetzte,
so hat er es in der Rezeption erfahren.
Außer zehntausend Dollar, gebündelt und mit laufenden Nummern
versehen, findet van Dusen nichts in den Taschen der maßgeschneiderten
Kleidung, keine Papiere, keinen Hinweis, der Aufklärung über die
Person des Mr. Unbekannt geben könnte. Nur die Banderolen der
Dollarscheine lassen einen Stempel erkennen, den der Professor
mühsam entziffern kann. Eine Verbindung mit dieser Bank ist ein
erster Schlag gegen mutmaßliche Hintermänner. Der zweite Schlag
folgt gewissermaßen auf dem Fuße; denn der Fuß von Mr. Unbekannt
steckt in einem handgearbeiteten Schuh, dessen Herstellerfirma
von der "Denkmaschine" ermittelt werden kann. Als dann noch ein
gewisser Mr. Manning und die Ehefrau des Unbekannten die Szene
betreten, gibt es zunächst Verwirrung unter den Beteiligten.

|
| |
|
| 5 |
Stirb schön mit Shakespeare
Diesmal reitet der berühmte Wissenschaftler PDDDVD sein Steckenpferd
- die Kriminologie - auf den Brettern, die die Welt bedeuten.
Zum letzten Mal stand "Wie es Euch gefällt auf dem Programm. Man
spielte schon den 3. Akt, als das Entsetzliche entdeckt wurde.
Der "Schäfer" rief vergebens nach "Rosalinde" - die Dame hatte
sich verdrückt. Van Dusen prüfte die Ausgänge, die Fenster - ohne
jedoch eine Spur zu finden. Keinen Hinweis, daß sie gewaltsam
entführt worden war. Nur eine bedeutungslos scheinende Schachtel
Konfekt, das allabendliche Präsent eines Kollegen an die Diva
machte ihn stutzig, als er erfuhr, daß die Garderobiere der Schauspielerin
zwei dieser Pralinen gegessen und mit Vergiftungserscheinungen
noch während der Vorstellung in ein Krankenhaus eingeliefert werden
mußte. Wo waren die anderen drei Konfektstücke, die der Schachtel
entnommen waren? Hatte etwa Belinda Belmont...? Hing ihr Verschwinden
damit zusammen?

|
| |
|
| 6 |
Die Perlen der Kali
Michael Koser verschifft seinen Helden, PDDDVD, zusammen mit
dem Reporter Hutchinson Hatch nach Europa, um dem Wissenschaftler
eine Ruhepause zu gönnen. Während der Professor zurückgezogen
die stille Kabine bevorzugt, haben sich die Passagiere der First
Class zu einem Maskenball im Palmengarten zusammengefunden. Doch
die Ruhe sollte für den Wissenschaftler nur eine Ruhe vor dem
Sturm sein. Nicht der Wettergott löste den Sturm aus, sondern
die Göttin Kali, die indische Göttin des Todes. Jene Dame, im
Tempel von Krischnapur beheimatet, die immer noch ihren gestohlenen
Perlen nachweinte und ihren Fluch bis in jeden Winkel der Erde
schickte. So brachten die Schwarzen Perlen auch der Lady Wildermere
kein Glück. Während sie sich im Kostüm der Cleopatra mit Dr. Miller,
gehüllt in ein aufwendiges Shakespeare-Gewand, auf dem Parkett
beim Tanz vergnügte, verursachte ein Kurzschluß momentane Finsternis.
Diese Panne gab jemandem die Möglichkeit, der Lady die Schwarzen
Perlen vom Hals zu entfernen. Wieder einmal hat dem Professor
die Stunde geschlagen. Nach Überprüfung aller Fakten bekommt van
Dusen eine vage Vorstellung von der Person, die für den Diebstahl
in Frage kommt. Daß er jedoch den mutmaßlichen Täter bei der Suche
nach den Perlen als Leiche in seiner Kabine findet, ist für den
Professor zunächst unverständlich. Äußerste Konzentration ermöglicht
ihm alsbald, die Zusammenhänge zu erkennen. Ob er richtig im Bilde
war, sollte ein von ihm entwickelter Chronograph noch erhärten.
|
| |
|
| 7 |
Whisky in den Wolken
Auf Einladung des wohlhabenden Sir Hector MacMurdock hielten
sich van Dusen und Hatch im schottischen Hochland auf, um Augenzeugen
eines sensationellen Ereignisses in der Geschichte der Aeronautik
zu werden: MacMurdock hatte nämlich vor, den Atlantik im Freiballon
zu überqueren. Doch aus der Ballonfahrt nach Amerika wurde nichts.
Denn kurz nach dem Start explodierte der Ballon, und MacMurdock
kam ums Leben. Der Professor vermutet, daß der Ballon bereits
vor dem Start manipuliert wurde und folgert: "Mord!". Wer hätte
sich Zugang zum Schloßhof verschaffen und eine Bombe am Ballon
deponieren können?

|
| |
|
| 8 |
Wettbewerb der Detektive
In London ist der Innenminister Seiner Majestät, Lord Chesterfield,
spurlos verschwunden. Dem Ruf des Königs folgt Professor van Dusen
selbstverständlich ohne jedes Zögern, zumal er ein persönliches
Interesse mit dem Fall verbindet. Doch König Edward VII. hat eine
weitere Person mit der Aufklärung des Falls beauftragt: Shemlock
Homes. Englands berühmtester Detektiv wagt es, der legendären
Denkmaschine Konkurrenz zu machen. Während Homes hektisch und
unpräzise in den Tag hinein ermittelt, arbeitet van Dusen - wie
es seine Art ist - ruhig und gelassen. Nach drei Tagen läßt Seine
Majestät bitten...

|
| |
|
| 9 |
Ein Mörder bei Madame Tussaud
Im "Savoy" - Professor van Dusen und Hatch waren dort abgestiegen
- entdeckte der Zimmerkellner die Leiche von Mr. Dixon. Was lag
näher, als den Professor um Mithilfe bei der Aufklärung des Mordes
zu bitten. Nach dem Verhör des Kellners, der dem Professor versicherte,
einen Mann vor dem Zimmer 412 gesehen zu haben und der ihm eine
Personenbeschreibung servierte, die auf jeden x-beliebigen Gast
zutreffen könnte, begibt sich der Professor höchstpersönlich in
die 4. Etage. Daß Mr. Dixon erschlagen und beraubt worden war,
sah van Dusen auf den ersten Blick. Auf den zweiten sah er dann
einen Papierschnipsel in der Hand des Toten, für das ungeschulte
Auge war nur ein sinnloses Gekritzel zu erkennen. Der Professor
jedoch sah sofort, daß es sich hier um einen technischen Entwurf
eines neuartigen Typs von Maschinengewehren handelte. Erhärtet
wurde sein Verdacht durch Oberst Pickersgill. Dieser bestätigte
dem Professor , mit Mr. Dixon im Geschäft zu sein. Mit diesem
Wissen leitete er eine neue Phase seiner Recherchen ein, bei der
ihm die beiseite geschafte und gerade wiederentdeckte Armbanduhr
des Toten neues Material lieferte. Die Spur des Mörders führte
allem Anschein nach in das Wachsfigurenkabinett der Madame Tussaud.
Was den Professor hier erwartete, brachte ihn aus der Fassung:
inmitten einer Gruppe von Genies der Vergangenheit glänzte er
als lebende Größe. Hatte man deshalb nur hergelockt?

|
| |
|
| 10 |
Lebende Bilder - Toter Mann
Professor van Dusen ist auf dem Weg von Calais nach Paris. Schon
im Zug läuft ihm eine Dame über den Weg, die einstmals zu seinen
Lieblingsschülerinnen zählte, die dann aber durch den Tod ihrer
Eltern ihr Studium abbrechen mußte. Sie war ebenfalls auf dem
Weg nach Paris, um dort bei George Lumiès eine Stelle als Gouvernante
anzutreten. Die Wiedersehensfreude ging schnell in tiefe Bestürzung
über. Als nämlich der Zoll Mary Chitterley aufforderte, sie möge
ihren Schrankkoffer öffnen. Der Inhalt entsprach keineswegs ihren
Angaben. Statt Garderobe fand man eine Leiche im Koffer, die der
Professor als die des George Lumiès identifizierte. Dieser Aussage
konnte sich Mary Chitterley jedoch nicht anschließen, denn sie
war noch am Tage zuvor von Lumiès persönlich engagiert worden
und erkannte keine Ähnlichkeit zwischen dem Toten und Lumiès.
Von Inspektor Poubelle nach Einzelheiten befragt, konnte die
Mademoiselle nur versichern, daß der Schrankkoffer mit ihren persönlichen
Sachen von zwei Trägern zum Bahnhof geschafft wurde und daß sie
mit dem Mord nichts zu tun habe. Wenn auch der Professor an der
Glaubwürdigkeit ihrer Aussage nicht zweifelte, der Inspektor sah
die Angelegenheit auf seine Weise und brachte die Dame erst einmal
hinter Schloß und Riegel. Van Dusen wurde auf der Stelle tätig.
Bei seinen außergewöhnlichen Fähigkeiten kann man nur hoffen,
daß seine Recherchen Erfolg haben werden.

|
| |
|
| 11 |
Van Dusens erster Fall
Man reist von Paris nach Bad Emsingen, in einen der feudalsten
Badeorte Mitteldeutschlands. Das Ziel ist noch fern, die Bahnfahrt
uninteressant. So kam es, daß Hatch den Einstieg des Professors
in das Metier der Kriminologie für rekapitulierenswert erachtete
und Van Dusens ersten Fall aufschrieb. Bei dieser geschickten
Rückblende hat der Autor, Michael Koser, gleichzeitig die erste
Begegnung dieser beiden Figuren mit verarbeitet. Es lag sechs
Jahre zurück, als sich im Hafen von Brooklyn ein rätselhafter
Unglücksfall ereignete. Ein Motorboot war mit Vollgas direkt auf
den Pier zugesteuert. Der Mann am Ruder war tot. Der Tote trug
eine Holländische Uniform, in seiner Tasche fand man ein Spitzentaschentuch
mit den Initialen EBM, und er hieß Leslie Denninger, mehr wußte
man nicht. Ein Fall, der dem Professor verlockend genug erschien,
sich der Kriminalpolizei zur Verfügung zu stellen. Sehr schnell
hatte er bei dem Toten etwas entdeckt, was der Polizei zwar nicht
entgangen, ihr jedoch nicht beachtenswert erschien: einen etwa
zwei Zentimeter langen Schnitt am rechten Handgelenk, der mit
einem Heftpflaster versehen war. Damit - und aufgrund seines überaus
großen kriminalistischen Scharfsinns hatte er das erste und wichtigste
Glied in der Kette seiner weiteren Recherchen gefunden.

|
| |
|
| 12 |
Stimmen aus dem Jenseits
Seine Durchlaucht, Fürst Amadeus Heinrich XII. von Schleuß-Reitz-Wittgenstein,
zu dessen Fürstentum das kleine Bad Emsingen gehörte, lag im Sterben.
Just zu dieser Zeit weilte Professor Dr. Dr. Dr. van Dusen an
diesem Ort. Man ist in erlauchter Runde. Nicht nur der ungarische
Graf Páloczi und die Baronin Ziegenhain zählen zu den Gästen des
Hotels "Amadeus Heinrich", auch der Erbprinz des Fürstentums gibt
sich die Ehre. Gelangweilt bringt man sich durch den Tag. Wen
wundert es also, daß alle vor Begeisterung jubeln, als sich Madame
Cassandra, das weltberühmte Medium ankündigt. Alle eilen in die
Villa "Waldesruh", wo Madame in einer Privat-Séance ihre spiritistischen
Fähigkeiten zum besten geben will. Mit Skepsis verfolgt der Professor
Madame Cassandras theatralisches Getue. Zum Schluß nimmt sie den
Erbprinzen in Audienz unter vier Augen, um ihm ein Staatsgeheimnis
anzuvertrauen. Steht dieses in unmittelbarem Zusammenhang mit
seiner Entführung noch in derselben Nacht?
Professor van Dusen beginnt sofort mit den Recherchen. Er hat
bald die ersten Spuren gefunden, die Radspuren eines Wagens. Außerdem
gibt es frische Kratzer auf dem Pflaster, ein Eisenrohr und eine
Schraube. Ein Puzzle für van Dusen, der einmal wieder ganz in
seinem Element zu sein scheint.

|
| |
|
| 13 |
Wer stirbt schon gern in Monte Carlo
Der große Wissenschaftler PDDDVD und sein Assistent Hatch haben
nunmehr ihr Domizil in Monaco aufgeschlagen. So will es der Autor
Michael Koser in seinem Kriminalhörspiel "Wer stirbt schon gern
in Monte Carlo". Ganz sicher niemand, der jeden Abend mit prallen
Taschen das Spielkasino verläßt, wie der Marchese delle Rocca.
Mit Neid blickt Hatch auf den Mann an seiner Seite. Der Professor
hingegen erkennt in dem "Glückspilz" einen alten Bekannten wieder,
den Grafen Páloczi, alias Gheorge Manolescu, der sich in Monte
Carlo mit dem Namen Marchese della Rocca schmückt. Er wird am
nächsten Morgen erschossen in seinem Bett aufgefunden. Ein Fall
für Professor van Dusen? Wenn auch der örtliche Inspektor den
Kriminologen vom Ort des Geschehens verbannt, weil dieser hier
kein Motiv für ein Selbstmord erkennen kann, ist der Professor
entschlossen, die Regie in die eigene Hand zu nehmen. Er verpflichtet
die Detektivin Denise Maigret, die der Marchese wegen der zu erwartenden
hohen Gewinne engagiert hatte. Sie konnte also mit absoluter Sicherheit
bescheinigen, daß in der fraglichen Nacht niemand das Zimmer des
Toten betreten noch verlassen hatte. Van Dusen wagt ein kühnes
Experiment. Er will beweisen, daß er aus dem verschlossenen Zimmer
- ohne Hinterlassung von Spuren - herauskommt. Wenn sein Experiment
scheitern sollte, hat die Polizei Grund genug, den Fall della
Rocca abzuschließen. Selbstmord wird man in den Akten nachlesen
können.

|
| |
|
| 14 |
Rotes Blut und weißer Käse
Im Tessin auf dem Monte Paradiso lebte eine kleine Gruppe, aus
allen möglichen Ländern stammend, ganz zwanglos und ungeheuer
natürlich, aßen Körner und weißen Käse und kritisierten die Laster
der Zivilisation. Nicht gerade das Wahre für Hutchinson Hatch,
den bekannten Vertilger schottischen Whiskys. Doch van Dusen wollte
auf seiner Weltreise unbedingt einen alten Schulfreund besuchen:
Dr. Pontifex, früher Pharmakologe, heute begeisterter Naturist.
Auf dieser Insel der Seligen geschieht am hellichtem Tage und
vor aller Augen ein unglaublicher Mord. Alle Bewohner der Villa
geraten gleichermaßen in Verdacht.

|
| |
|
| 15 |
Zocker, Zossen und Zinnober
Nach der Aussage von PVD zum vorliegenden Fall "Die Affäre um
den Gardeleutnant, den König der Glücksspieler und die zwei Pistolenkugeln",
sollte es sich kaum um den schwierigsten, wohl aber um den ausgefallensten
und irreführendsten Fall seiner Laufbahn handeln.
Als Ehrengast des "Internationalen Physiker-Kongreß" wurde der
Professor nach Berlin eingeladen. Hutchinson Hatch sein Assistent,
Chronist und Begleiter folgte ihm.
Der dem Glücksspiel verfallene Leutnant von Knesewitz, der zukünftige
Schwiegersohn des Bankiers Süßmilch, war mit einer hohen Summe
bei dem Zockerkönig Korff verschuldet. Nun wurde der Zockerkönig
in der Wohnung des Bankiers ermordet aufgefunden. Der unter Tatverdacht
stehende Bankier wurde von Kommissar von Möllhausen verhaftet.
Hatch mußte für den Professor sogar in die Unterwelt zu den Zockern
steigen, um die Unschuld des Bankiers Süßmilch beweisen zu können.
Auch van Dusens weitere Recherchen bringen einiges zu Tage, eine
Laterna Magica spielte u. a. eine sehr wichtige Rolle.

|
| |
|
| 16 |
Duell der Giganten
Kaum waren van Dusen und Hatch in St. Petersburg eingetroffen,
da erklärte sie bereits ein unsympathischer Zivilist für verhaftet.
Drei Soldaten mit aufgepflanztem Bajonett bugsierten die beiden
Amerikaner in eine schwarze Kutsche. Als Ziel dieser Fahrt stellte
sich die Peter-Paul-Festung, das russische Staatsgefängnis, heraus.
Dort begrüßt sie der russische Innenminister Plehwe. Im Auftrag
Seiner Majestät, des Zaren Nikolaus II., zwingt er sie zur Hilfe
bei der Aufklärung einer brisanten Affäre. Denn aus Geheimdienstkreisen
war bekannt geworden, daß die Japaner, die sich mit Rußland im
Krieg befinden, vorhaben, die russischen Kronjuwelen zu stehlen.
|
| |
|
| 17 |
Das Gefängnis des Grafen Dracula
Sofia im Herbst des Jahres 1904. Nachdem PVD einen Fall aufgeklärt
hatte, in dem der Kronprinz Boris verwickelt war, lebte er jetzt
als Ehrengast am fürstlichen Hofe wie die Made im Speck. Nach
Tagen der Langeweile entschloß er sich, einen alten Freund in
Bukarest zu besuchen. Aus dem Besuch wurde ein rumänisches Abenteuer.
Schon an der Grenze wurde er vom Kutscher des Grafen Dracula abgefangen
und in dessen Schloß entführt. Der Graf - informiert über die
Einreise des Wissenschaftlers und sich erinnernd an die spektakuläre
Flucht van Dusens aus dem Chisholm Gefängnis in New York - wollte
den Kriminologen van Dusen selber auf die Probe stellen. Mit List
lockte er ihn in eine Hütte und versperrte die Tür, die noch zusätzlich
von zwei Hunden bewacht wurde. In dem engen Raum befand sich ein
Safe mit einer Bombe, die nach Aussage des Grafen drei Tage später
explodieren sollte. Van Dusen hatte also nur begrenzt Zeit, sich
aus seinem Gefängnis zu befreien. Das Gehirn des Wissenschaftlers
arbeitete auf Hochtouren, denn der Tag der Explosion rückte verdammt
schnell näher.

|
| |
|
| 18 |
Im Harem sitzen heulend die Eunuchen
Als harmlose Touristen, Konstantinopel besichtigend, treffen
wir den großen Wissenschaftler van Dusen und den Journalisten
Hutchinson Hatch im Orient, bis dem Professor eines Tages ein
altes arabisches Manuskript angeboten wird, für das er großes
Interesse zeigt. Der Professor und Hatch vertrauen sich einem
Mann an, der beide zu dem Verkäufer jenes Angebots geleiten will.
Daß sie dabei unfreiwillig im Harem Pascha Selims landen, der
des Professors Dienste in Anspruch nehmen will, weil der ihm vom
Sultan anvertraute wertvolle Schatz, der "Mond von Mekka", verschwunden
ist und der Diebstahl dem Pascha das Leben kosten würde, bringt
die beiden in eine gefährliche Lage.
Gelänge es dem Professor, den Schatz wieder herbeizuschaffen
- oder auch nicht - auf alle Fälle würde der Pascha sich seiner
Mitwisser entledigen. Dennoch versucht van Dusen diesen Diebstahl
aufzuklären, aber gleichzeitig - wie seine kriminologischen Erfolge
auch sein mögen - eine Fluchtmöglichkeit vorzubereiten, die wegen
der Insellage zusätzliche Probleme aufwirft.

|
| |
|
| 19 |
Der Fluch des Pharao
Professor van Dusen interessiert sich nicht so sehr für Pyramiden
und Pharaonen, er ist in der Hauptsache nach Ägypten gekommen,
um seinem Kollegen Professor Benedict auf die Finger zu sehen,
der im Auftrage und Rechnung der Universität New York nun schon
seit zwei Jahren "erfolglos" im Tal der Könige nach Pharaonen
gräbt. Schon beim Verlassen des Dampfers scheint sich sein Auftrag
zu einem Kriminalfall zu entwickeln. Zu Begrüßung steht nicht
Professor Benedict am Kai, sondern dessen Assistent Dr. Oliver,
der ihn mir der Nachricht empfängt, der Professor sei plötzlich
verschwunden. Dr. Oliver fährt van Dusen und Hatch ins Tal der
Könige, zu einer Stelle, an der Benedict demnächst mit seiner
Grabung beginnen will. Sehr zum Erstaunen des Professors finden
sie ein schon geöffnetes Grab vor, in dessen Kammer sie außer
einer Mumie noch eine Leiche entdecken, die eine menschliche Figur
fest in der Hand hält. Das ist für den Professor Beweis genug,
es hier mit einem Grabräuber zu tun zu haben. In der Nähe des
Grabes machen sie dann eine weitere Entdeckung. Aus dem Sand ragt
ihnen eine Hand mit einer Tonscherbe entgegen. Bei näheren Untersuchungen
kommt dann die Leiche von Professor Benedict zutage, der sich
ohne Zweifel ebenfalls an den Schätzen der Grabkammer bereichern
wollte. Auf welche Weise waren die beiden ums Leben gekommen?
Bei den Toten gibt es nach eingehender Untersuchung keine Wunden,
keine sichtbaren Verletzungen. Mit komplizierten "duseneigenen"
Experimenten meint der Professor, der Todesart auf die Spur zu
kommen.

|
| |
|
| 20 |
Hatch will heiraten
Es geht turbulent zu an Bord der "Ormuz": Hatch macht die Bekanntschaft
einer gewissen Miss Apex, die, wie er bald erfährt, in Wirklichkeit
die Prinzessin Lascaris, Sproß einer uralten mit dem Königshaus
verwandten ruritanischen Familie ist und dazu ausersehen war,
ihre Hand dem Thronfolger zu reichen, es aber aus Abneigung nicht
wollte. Jene Dame befindet sich also auf der Flucht und reist
mit ihrem Liebhaber inkognito. Noch an Bord will sie den Grafen
Barataro heiraten, um so einer Verbindung mit dem schwachsinnigen
Thronfolger zu entgehen. Als der Graf jedoch erfährt, daß König
Kasimir Geheimagenten ausgesandt hat, die sich ebenfalls an Bord
befinden, sieht er sein Leben bedroht und gibt der Prinzessin
den Laufpaß. Hatch, der Dame schon eine Weile zugeneigt, sieht
nun für sich die Chance seines Lebens. Nachdem Bischof Templeton,
der wie zufällig an Bord ist, den beiden seinen Segen gegeben
hat, nimmt Professor van Dusen den Fall in die Hand, denn als
stiller Beobachter hat er sich eine Menge Gedanken gemacht, die
sich zu einer kriminologischen Geschichte zusammengefügt haben.
|
| |
|
| 21 |
Der Kopfjäger von Singapur
Das blasierte Eigenlob des Gouverneurs von Singapur, Sir Francis
Bannister, dem Professor van Dusen und sein Assistent Hatch ihre
Aufwartung machten, näherte sich unaufhaltsam der Grenze des Zumutbaren,
als eine Nachricht von Inspektor Boggles die erlösende Abwechslung
und des Professors Blut in Wallung brachte: Eine kopflose Leiche
war gefunden worden.
Der Kopfjäger von Singapur hatte zum zweiten Mal zugeschlagen.
Eine Woche zuvor war Suran, dem Aufseher des Botanischen Gartens,
ein schwer verletzter Mann entgegengetaumelt, den er eindeutig
als William Tremayne erkannt hatte und der wenig später tot zusammengebrochen
war. Mysteriös wurde der Fall, als die Leiche später ohne Kopf
und ohne rechten Arm gefunden wurde. Um den Fall möglichst schnell
zu den Akten legen zu können, hatte der Inspektor den Zeugen Suran
des Mordes bezichtigt und einkerkern lassen. Also kann dieser
den zweiten Mord nicht begangen haben.
Die Denkmaschine arbeitet auf Hochtouren. Die Aufklärung des
ersten Mordes erscheint van Dusen unglaubwürdig und die Behauptung
des Gouverneurs, nur ein Einheimischer wäre in der Lage, eine
solche Brutalität zu begehen, nicht haltbar. Wen nimmt es Wunder,
daß auch dieses Mal die Zweifel des Amateurkriminologen PDDDAVD
ihre Berechtigung haben? Den endgültigen Beweis liefert die dritte
kopflose Leiche.

|
| |
|
| 22 |
Dr. Tschu Man Fu
Der Autor Michael Koser läßt in seinem Hörspiel "Dr. Tschu Man
Fu" seine große Denkmaschine Professor van Dusen nach Shanghai
reisen. Während er und Hatch sich im Hotelzimmer genüßlich dem
Sektfrühstück hingeben, klopft es. Als Hatch die Tür öffnet, fällt
ihm eine höchst ansehnliche junge Frau direkt in die Arme. In
ihrem Rücken steckt ein Dolch. Vor ihrem letzten Atemzug stammelt
sie noch ein paar Namen, mit denen van Dusen zunächst nichts anfangen
kann. Als er dann aber vom Hotelportier erfährt, daß seine Suite
zuvor von einem gewissen Mr. Ross bewohnt worden war, dessen Name
er gerade noch von der Erstochenen gehört hatte, fängt der Kriminologe
an, zu kombinieren. So kann er dem herbeigerufenen Inspektor gleich
eine wertvolle Aussage mitgeben und erfährt von ihm, daß es noch
zwei weitere Tote gibt, deren Namen das Opfer im Hotel ebenfalls
genannt hatte. Diese Tatsachen lassen bei van Dusen nur einen
Schluß zu: Zwischen den drei Morden muß es unmittelbare Zusammenhänge
geben.

|
| |
|
| 23 |
Robinsons Insel
In illustrer Gesellschaft mit Engländern, Holländern und Deutschen,
an Bord der Dampf-Yacht "Annabella" treffen wir diesmal den großen
PDDDAVD und seinen Begleiter Hatch. Man war unterwegs von Manila
nach Sydney. Durch ein plötzliches Unwetter geriet die Annabella
auf ein Riff. Alles flüchtete in Rettungsboote und trieb in der
tosenden Südsee einer ungewissen Zukunft entgegen. Aber endlich
kam Land in Sicht - eine Insel.
Der Professor konnte die Lage der Insel schnell orten Anhand
von Berechnungen - so stellte er fest - lag die Insel genau zwischen
den kolonialen Sphären der Engländer, der Deutschen und der Holländer.
Durch diese Erkenntnis entbrannte sofort ein Streit unter den
verschiedenen Landsleuten, da jeder Anspruch auf die Insel erhob
und sie zum Besitz des jeweiligen Staates erklärte.
Diese Streitigkeiten faden durch einen Todesfall ein jähes Ende.
Kommerzienrat Piefke war in einem kleinen Wäldchen erschossen
worden. Seine Begleiterin Madame de la Mousse war ganz sicher,
daß es sich bei dem Schützen um einen tätowierten Kannibalen gehandelt
habe. Der Professor vermutete allerdings den Täter unter den Schiffbrüchigen,
die - wie er zwar zugeben mußte - alle ein einwandfreies Alibi
nachweisen konnten. Darum versucht er, durch ballistische und
andere Experimente den Fall zu klären.

|
| |
|
| 24 |
Die Erde hat ihn wieder
Endlich war es PDDDAVD gelungen, die Spaltung des Atoms in die
Praxis umzusetzen. So stolz er einerseits auch sein konnte, so
war er sich andererseits über die Gefährlichkeit dieser Entdeckung
im klaren. Da er sie aber nur zur friedlichen Nutzung eingesetzt
wissen wollte, verwahrte er die Erfindung in einem Koffer in seinem
Safe. Dieser Koffer ist nun Gegenstand einer Gerichtsverhandlung,
denn durch ihn wurde der Multimillionär Cosmo Caesar Cesselman
ins Jenseits befördert. Als der Prozeß ins Stocken gerät, bittet
man den weltweit bekannten Professor van Dusen um seine Mitarbeit.
Daß er dann auf dem Parkett der Justitia ausrutscht, wäre keinem
in den Sinn gekommen.

|
| |
|
| 25 |
Prof. van Dusen und der Zirkusmörder
Professor van Dusen weilt nicht mehr unter uns. Dennoch läßt
der Autor seinen Helden wieder agieren. Aus der prall gefüllten
Mappe seines Journalisten Hatch greift Michael Koser den Fall
"Professor van Dusen und der Zirkusmörder" heraus. Der Wissenschaftler
schenkt dem Fall zunächst keine Beachtung - im Gegenteil - er
ist ärgerlich als Mr.Bailey, Miteigentümer des Zirkus "Barnum
und Bailey", ihn bittet, bei der Aufklärung am Tod eines Schimpansen
mitzuhelfen. Erst als Bailey dem Professor einen Zettel mit ein
paar Zahlen zeigt, den man bei dem ermordeten Schimpansen gefunden
hatte, scheint van Dusen die Sache schon eine Überlegung wert
zu sein. Wie richtig das war, sollte sich bald beweisen, denn
schon bald gab es im Zirkus einen zweiten Mord. Es wurde ein Brief
gefunden, der just dieselben Zahlen aufwies wie der Zettel bei
dem Schimpansen. Da bekanntlich aller bösen Dinge drei sind, Läßt
das dritte Opfer auch nicht lange auf sich warten. Clown Bobo
bricht in der Manege tot zusammen. Gift ist hier die Todesursache.
Im Trikot des toten Bobo steckte ebenfalls eine Mitteilung mit
den Zahlen 6, 7, 8, 9.

|
| |
|
| 26 |
Prof. van Dusen rettet die Venus von Milo
Monsieur Popelotte, Direktor des Louvre, ist vermutlich einem
Betrüger aufgesessen. Popelotte hatte einen Tizian angekauft,
den Kunstexperten für eine Fälschung halten.
Da Popelotte vor Jahren in einer Zeitschrift gelesen hatte, daß
der große Wissenschaftler Professor van Dusen mittels entdeckter
X- oder Röntgenstrahlen die Echtheit von Gemälden bestimmen kann,
bittet der Direktor van Dusen um Mitarbeit. Gerade liegt das Ergebnis
seiner Untersuchung vor: der Tizian ist eine Fälschung, kommt
eine neue Tragödie auf ihn zu. Aus dem Louvre war die Venus von
Milo gestohlen worden. Was Arsène Lupine, der berühmt-berüchtigte
Gentleman-Gauner, dem Direktor vorher schriftlich kurz und sachlich
mitgeteilt hatte: er werde die Venus von Milo entführen, hatte
er in die Tat umgesetzt, obwohl Popelotte die echte Venus von
Milo vorsorglich ins Magazin hatte bringen lassen. Für van Dusen
ergibt sich zunächst die Frage, wie war es Lupine möglich gewesen,
diese immerhin schwere, steinerne Schönheit aus dem Magazin zu
entfernen?
Während van Dusen sich seine Gedanken macht, teilt Lupine dem
Direktor mit, daß er gegen eine beträchtliche Summe die Dame wieder
zurückgeben werde. Die Geldübergabe verlangt der Räuber an einem
ungewöhnlichen Ort - wie dem Pissoir im Jardin du Luxembourg.
|
| |
|
| 27 |
Prof. van Dusen und der schreckliche Schneemensch
Professor van Dusen will sich einen langgehegten Wunsch erfüllen
und das größte Lama-Kloster in Ost-Tibet besuchen, um dort die
einzigartigen Objekte zu besichtigen, zu denen auch das vollständig
erhaltene Fell eines rätselhaften Schneemenschen gehört. Außerdem
besitzt das Kloster Kumbum eine bedeutende medizinische Hochschule,
an der van Dusen die Mysterien fernöstlicher Heilkunst studieren
möchte.
Trotz massiver Warnungen eines Unbekannten, dem Kloster fernzubleiben,
weil der Tod ihm dort gewiß sei, will van Dusen nach zweimonatlicher
Exkursion durch Asien, nach Strapazen und Entbehrungen so kurz
vor dem Ziel seiner Wünsche nicht aufgeben. Nach ihrer Ankunft
müssen sie feststellen, daß sie in der Tat keine gerngesehenen
Gäste sind. Das Innere des Gebäudes vermittelt ihnen eine finstere
und gespannte Atmosphäre. Und in der medizinischen Hochschule
wird ihr Schicksal scheinbar besiegelt, denn Neugier verlangt
ihren Preis - oder wie der Buddha sagt: "Verlangen erzeugt Leiden".
An Händen und Füßen gefesselt werden beide auf Kamele geladen
und in der Wüste ausgesetzt. Hunger und Durst sollen sie erleiden,
so will es der Abt des Klosters. Doch die Rechnung geht nicht
auf. Der Abt hat das erfinderische Gehirn des Professors weit
unterschätzt und als er seinen Irrtum schließlich erkennt, schickt
er zwar den unmißverständlich zum Äußersten entschlossenen Schneemenschen
hinterher, aber van Dusen ist erneut eine Nasenlänge voraus. Kein
Wunder, daß der nun erst recht den Ort des Bösen aufzusuchen gedenkt.
|
| |
|
| 28 |
Prof. van Dusen auf dem Hochseil
Drei auf sonderbare Weise verschwundene Varietékünstler waren
ganz offensichtlich einem Hypnotiseur zum Opfer gefallen, dessen
Absicht es war, den künstlich herbeigeführten Zustand der Bewußtseinseinengung
für kriminelle Taten zu nutzen.
Als das vierte Opfer dran glauben muß, kommt Licht in die Affäre.
Annie Oakley ist imstande noch kurz vor ihrem Tod dem Professor
ein paar Hinweise zu geben, deren Auswertung eine Kombinationsgabe
von der Güte eines van Dusen voraussetzt.

|
| |
|
| 29 |
Wo steckt Prof. van Dusen?
Ein Brief aus dem schönen Neapel an den zurückgebliebenen Hatch
ist das letzte Lebenszeichen. Danach ist Professor van Dusen verschwunden,
verschollen, wie von Erdboden verschluckt.
Als Hatch dem Meister nach Neapel folgt, muß er feststellen:
Im angegebenen Hotel ist van Dusen völlig unbekannt, nicht einmal
die Polizei kann feststellen, wo er steckt. Hatch ist ratlos.
Aber da erinnert er sich an die kriminalistischen Lektionen des
Professors. Er beschließt die Spur des Verschollenen zu suchen
und ihr zu folgen. Dabei stoßen ihm merkwürdige Dinge zu: Er wird
auf nächtlicher Straße überfallen, ein Unbekannter verabredet
sich mit ihm, er stolpert über eine Leiche, wird als Mörder gejagt
- und ohne die rechtzeitige Hilfe der schönen Gina wäre auch Hatch
spurlos verschwunden.
So aber wird die Spur, die zum Professor führt, immer deutlicher.
Eine Verschwörung steckt hinter seinem Verschwinden, eine ungeheuerliche
Intrige der Camorra, der neapolitanischen Verbrecherorganisation.
|
| |
|
| 30 |
Prof. van Dusen und der grundlose Mord
Der Wissenschaftler und Hatch hatten auf ihrer Weltreise auch
einen Abstecher nach England gemacht. In London hatte sich der
Professor durch sein Können auf allen Gebieten der Naturwissenschaft
einen großen Namen gemacht, der ihm Ehre und Bewunderung einbrachte.
Als Anerkennung ließ die Königliche Gesellschaft von dem bekannten
Künstler Sir Philip Evan-Burnes ein Portrait der Professors anfertigen,
das seinen Platz im Gebäude der Gesellschaft finden sollte. Doch
gerade hatte der Maler seine Arbeit beendet, war er tot - ermordet!
Diese Nachricht erreichte van Dusen und Hatch zwei Monate später
in Schottland. Sofort kehrten die beiden nach London zurück, denn
zu diesem Fall konnte der Professor eine wichtige Aussage machen.
Bei der letzten Sitzung im Atelier des Künstlers war aus nächster
Nähe ein Pistolenschuß abgegeben worden, dem der Maler aber keine
Bedeutung beimaß. Van Dusen jedoch war dieser unerwartete Schuß
eine Notiz wert. Er notierte sich die genaue Uhrzeit - für alle
Fälle. Damit konnte er nun vor Gericht eine brauchbare Aussage
liefern.

|
| |
|
| 31 |
Prof. van Dusen gegen das Phantom
Im mondänen Badeort Biarritz verwickelt Autor Michael Koser die
Denkmaschine Professor van Dusen in eines der unglaublichsten
Abenteuer, in eine Affäre um den Juwelenschatz der Kaiserin Eugénie
und um den berüchtigten Superverbrecher Monsieur Fantôme. Dort,
an des Meeres Strand, ziehen die beiden Weltenbummler einen Toten
aus dem Wasser, der bei genauerer Betrachtung Merkmale einer grausamen
Folterung aufweist. Der Kommissar identifiziert diesen Mann als
Monsieur Bernhard Lepic aus Paris. Ein bei ihm gefundenes Dokument
weist ihn als Agenten im Dienste des Finanzministeriums der französischen
Republik aus, das die Unterschrift von Minister Rouvier trägt.
Sein Auftrag ist es, nach dem Juwelenschatz der Kaiserin, Gattin
von Kaiser Napoleon III., zu fahnden. Sie war nach dem Zusammenbruch
des Französischen Kaiserreichs nach England getürmt und hatte
den Schatz beiseite gebracht, der immer noch Eigentum der Französischen
Republik ist.
Nachdem Professor van Dusen alles scharf einkalkuliert zu haben
glaubte, konnte er mit den Recherchen beginnen. Daß die sich dann
als lebensbedrohend darstellen, lag an Monsieur Fantôme, dessen
Existenz er bei seinen Überlegungen völlig außer acht gelassen
hatte.

|
| |
|
| 32 |
Prof. van Dusen und das Auge des Zyklopen
Die New Yorker Kriminalpolizei unter Leitung des Detective-Sergeant
Caruso fahndet schon längere Zeit nach einer internationalen Hochstaplerin
namens Maureen O'Shaughnessy alias "Die Sirene". Leider ohne Erfolg,
denn sie arbeitet äußerst geschickt. So ist es bisher Caruso nicht
gelungen, ausreichendes Beweismaterial zusammenzutragen, um die
Verbrecherin hinter Schloß und Riegel zu bringen. Da hat der Sergeant
einen kuriosen Einfall: man muß der Sirene einen Köder zuspielen
und - falls sie anbeißt - auf frischer Tat festnehmen.
Der Multi-Millionär Osgood P. Quackenbush wäre der richtige Mann
für diese Aktion. Er hatte kürzlich einen teuren Rubin mit dem
romantischen Namen "Auge des Zyklopen" erstanden. Die Sirene würde
dieser Kostbarkeit nicht widerstehen können, gäbe man ihr die
Gelegenheit, sie zu stehlen. Zunächst wird der Rubin der Öffentlichkeit
präsentiert. Danach inseriert der Multi-Millionär in allen New
Yorker Zeitungen nach einem Zimmermädchen, in der Hoffnung, unter
den Bewerberinnen auch jene "Dame" zu finden. Alles funktioniert
nach Plan. Die Sirene kommt - aber sie siegt. Caruso gerät in
eine fatale Lage und wendet sich in seiner Not an Professor van
Dusen.

|
| |
|
| 33 |
Prof. van Dusen und der fliegende Teppich
Die Geschichte nimmt ihren Anfang an Bord der "Karthago", die
gerade im Hafen von Oran vor Anker gegangen ist. In der Kabine
des Schiffes war es zu einem unvorstellbaren Wortwechsel zwischen
Professor van Dusen und Hutchinson Hatch gekommen, weil Hatch
dem Wissenschaftler einen Irrtum unter die Nase gerieben hatte.
Daß er sich damit den Zorn des Professors zuzieht, hat er nicht
mit einkalkuliert. Alles, was der Professor über Hatch denkt,
donnert er ihm an den Kopf. Das ist dem Journalisten zuviel. Er
geht von Bord, um seinen Kummer in der Bar "Zum Kakadu" zu ertränken.
Hier fällt er Sergeant Canaque anheim, der unterwegs ist, neue
Männer für die Fremdenlegion anzuheuern. Hatch geht dem gerissenen
Sergeant leicht ins Netz und ist nicht wenig erstaunt, am nächsten
Morgen in der Kaserne der Fremdenlegion zu erwachen.
Der Professor wartet vergeblich auf den Freund, von dessen Rückkehr
er überzeugt ist. Als die "Karthago" die Anker lichtet, geht auch
van Dusen von Bord, denn er fühlt, daß etwas Außergewöhnliches
passiert sein muß. Die Denkmaschine beginnt zu überlegen, wo sie
ansetzen muß, um Hatchs Spur zu finden.

|
| |
|
| 34 |
Prof. van Dusen hilft Scotland Yard
Die ungeheuerliche Geschichte beginnt mit einem Brief, in dem
ein avisierter Mord in der Tat stattfindet. Das Opfer ist der
von seiner Familie verstoßene Eric Pomfret, ein Poet, der sich
nach den Querelen mit der Familie jetzt Eric Blair nennt. Er bleibt
auch im Verborgenen als er vom Tod seines Vaters hört und in den
Zeitungen liest, daß nach ihm gefahndet wird.
Der Nachlaßverwalter Summerbee hat daraufhin Verbindung mit einer
entfernten Nichte des Verstorbenen aufgenommen. Sie soll an Erics
Stelle Erbin des riesigen Vermögens werden.
Während die Formalitäten noch im Gange sind, meldet sich Beryl
Crosby, eine Freundin des jungen Poeten, bei Rechtsanwalt Summerbee.
Sie ahnt natürlich nicht, daß sie mit ihren Aussagen das Todesurteil
für ihren Freund gesprochen hat.

|
| |
|
| 35 |
Prof. van Dusen und der Schatz des Maharadschas
Am 3. April lief die "Ormuz" mit Professor van Dusen und Hutchinson
Hatch an Bord in den Hafen von Bombay ein. Kaum hatten sie den
Fuß auf festen Boden gesetzt, wurden sie von dem Premierminister
des Maharadscha von Krischnapur angesprochen. Hoheit hatte seinen
Untertan nach Bombay geschickt mit der Bitte, der Professor möge
in einer dringenden Angelegenheit zu ihm kommen. Daß sich hier
einer der sensationellsten Fälle anbahnte, wurde dem Amateur-Kriminologen
sofort klar.
Die Vorfahren seiner Hoheit hatten aus Umsicht für den legendären
Schatz des Maharadascha ein ausgefallenes Versteck gewählt. Damit
es für Fremde geheim blieb, ließ er von einem wandernden Tätowierer
bei fünf seiner untersten Diener die Beschreibung des Ortes ins
rechte Ohr stechen, und zwar so, daß nur alle fünf Ohren zusammen
den kompletten Plan ergaben. Zwei der Geheimnisträger waren nun
ermordet worden. Bei beiden Toten fehlte das rechte Ohr. Ein dritter
Geheimnisträger wurde, während der Professor recherchierte, mit
einem Schal erwürgt aufgefunden. Auch ihm fehlte das rechte Ohr.
Ein Ohrenschmaus sozusagen, der hier dem Professor geboten wurde
und an dessen Aufklärung er nun fieberhaft arbeitete.

|
| |
|
| 36 |
Prof. van Dusen im wilden Westen
Am 13. Juli 1902 treffen Professor van Dusen und sein Freund
Hatch in Santa Fé ein. Diese Reise nach New Mexiko hatte ihnen
der damalige Präsident Teddy Roosewelt eingebrockt. Der 1. Mann
der Vereinigten Staaten hatte Edison beauftragt, einen gepanzerten
Tank zu erfinden. Nun war dieses so schlecht und recht funktionierende
Fahrzeug bei einer Probefahrt auf dem Versuchsgelände mitsamt
dem Erfinder verschwunden. Seine Spuren enden abrupt an einem
Salzsee 5 Kilometer südlich von Los Alamos. Am Ort des Geschehens
angelangt, wußte der Professor sofort, daß die Banditen hier täuschen
wollen. Sie hatten Edison rückwärts in den eigenen Spuren gehen
lassen, so daß der Eindruck entstand, Edison hätte sich in Luft
aufgelöst. In Wirklichkeit hatte man den Erfinder in entgegengesetzter
Richtung abtransportiert. Eine Spurenfindung in dieser Richtung
war fast unmöglich, weil der felsige Boden keine Abdrücke hergab.
Doch ein Professor van Dusen wirft die Flinte nicht ins Korn -
er glaubt immer an sich und seinen Erfolg. Daß er sich dabei auf
gefährliche Pfade begibt, ist für den Wissenschaftler nichts ungewöhnliches.
|
| |
|
| 37 |
Prof. van Dusen und der Vampir von Brooklyn
In Brooklyn treibt ein Vampir sein tödliches Unwesen, immer nach
der gleichen Machart: Die Opfer werden mit einem stumpfen Gegenstand
erschlagen und haben zwei Wunden an der Schlagader, die einem
Biß von zwei scharfen Zähnen gleichen. Sie sind in ihren Schlafzimmern
aufgebahrt, von brennenden Kerzen flankiert, in den gefalteten
Händen halten sie einen Zettel mit Vampir-Versen. Unmittelbar
nach dem Mord wird vom Telefonapparat des Opfers die Polizei verständigt.
Während der Professor am Tatort seine Pläne für die Recherchen
macht, ist ein 7. Opfer zu beklagen. Um den Täter zu entlarven,
greift der Wissenschaftler zu einem gewagten Mittel, zu einem
äußerst gefährlichen Spiel.

|
| |
|
| 38 |
Prof. van Dusen und die blutige Botschaft
Der Ort des Geschehens ist Berlin im Jahre 1904. Daß man in der
preußischen Metropole von Professor van Dusen und seinen kriminologischen
Ambitionen wußte und sie sich zu Nutze machen wollte, war nichts
Außergewöhnliches.
Im Zimmer 29 - im Hotel Kaiserhof - direkt über dem Zimmer des
Professors ertönte ein unüberhörbarer Schrei. Wenige Minuten danach
erschien der Direktions-Assistent Benno Merzhase und bat den Professor
das besagte Zimmer einmal näher zu begutachten. Dem Hobby-Kriminologen
bot sich ein Bild des Grauens. Die sofort eingeleitete Analyse
des Blutes ergab, daß es sich nicht um Menschenblut, sondern um
das Blut eines Hausschafes handelte. Hier wurde ihm etwas vorgemacht,
um ihn von einem größeren Verbrechen abzulenken. Plötzlich erinnerte
er sich an den Besuch des Geheimen Oberregierungsrates von Rundstertz
am Morgen, der ihm erzählte, in seinem Büro sei der Wandtresor
geknackt worden, um Pläne des Reichsschatzamtes einzusehen, die
den präzisen Weg zum Reichskriegsschatz im Spandauer Juliusturm
aufzeigten.
Als dieses "Theater" fehlgeschlagen war, suchten die Täter nach
einem neuen Ablenkungsmanöver: sie entführten kurzerhand Hatch.
Damit machten sie jedoch einen entscheidenden Fehler.

|
| |
|
| 39 |
Prof. van Dusen auf der Hintertreppe
Eigentlich sollte es ein normaler touristischer Ausflug werden.
PDDDAVD wollte im verrufenen Londoner East End die Ecken und Winkel
besichtigen, in denen fünfzehn Jahre zuvor Jack the Ripper gemordet
und Bäuche aufgeschlitzt hatte - aus rein amateur-kriminologischem
Interesse, versteht sich. Doch dann geschieht plötzlich etwas
ganz und gar Unnormales: Van Dusen und Hutchinson Hatch, sein
treuer Assistent und Chronist, beobachten, wie ein Mensch verschleppt,
womöglich ermordet werden soll. Keine Frage - beide nehmen die
Verfolgung auf.
Damit beginnt ein Fall, der unter den bisher 39 Fällen des großen
Detektivs der vielleicht aufregendste und gefährlichste ist. Von
den Slums im Osten Londons führt die Spur zum Britischen Museum,
von dort über einen beliebten Vergnügungspark, einen historischen
Friedhof und eine noch historischere Ruine zu den Schienen der
Bahnlinie London?Liverpool und schließlich zurück nach London,
diesmal allerdings ins elegante West End.
Es wimmelt von mysteriösen Verfolgern in immer neuen Maskierungen,
von geheimen Gängen, doppelten Böden, unterirdischen Schlupfwinkeln.
Wände und Falltüren öffnen sich, Menschen verschwinden, um anderswo
wieder aufzutauchen, ein rätselhafter Ritterorden aus dem Mittelalter
scheint eine große Rolle zu spielen, aber auch ein höchst neuzeitlicher
Verbrecher-Boss, den man allgemein unter dem Namen "Die Maske"
kennt.
Ein richtiger Hintertreppen-Roman mit allen Schikanen - und PVD
wäre nicht die "Denkmaschine", wenn er nicht bald erkennen würde,
was wirklich hinter all den geheimnisvollen Ereignissen steckt.
Es gelingt ihm nicht nur, sich aus einer hoffnungslosen Situation
buchstäblich herauszudenken, er demaskiert auch "Die Maske" und
findet den sagenumwobenen Schatz der Tempelritter.

|
| |
|
| 40 |
Schall und Rauch
Der Professor zeigt den Verantwortlichen des Savoy-Hotels in
London, indem er zur Zeit wohnt, das Gutgläubigkeit und Blauäugigkeit
Hochstaplern Tür und Tor öffnen.
Mögen die Tricks dieser Gilde auch noch so gut oder perfide ersonnen
sein, ein Professor van Dusen ist durch nichts, aber auch durch
gar nichts, zu bluffen. Ein russischer Fürst verschwindet, mit
ihm auch die sechs großen Perlen.

|
| |
|
| 41 |
Prof. van Dusen trifft Kaiser Wilhelm
Bis heute ist sie ein streng gehütetes Geheimnis geblieben, die
sensationelle Affäre um den deutschen Kaiser Wilhelm II., die
sich im Jahre 1904 auf der ostfriesischen Insel Norderney zugetragen
hat. In der Öffentlichkeit kursierten damals nur vage Gerüchte
über eine gewisse delikate Angelegenheit, in der die Denkmaschine
Seiner Majestät zu Diensten sein konnte. Am einsamen Strand der
Nordseeinsel werden PDDDAVD und sein treuer Assistent und Chronist
Hutchinson Hatch von einer strengen Dame in Schwarz gekidnappt
und im Meer ausgesetzt. Unversehens sind die beiden in eine politische
Intrige von höchster Brisanz verwickelt.

|
| |
|
| 42 |
Dritte Runde für van Dusen
Auf dem Wege nach Konstanza werden der Professor und Hatch mit
militärischer Gewalt aus dem Zug geholt und dem Kronprinzen Ferdinand
von Rumänien zugeführt, dessen Sohn entführt worden ist. Die üblichen
Suchaktionen sind ergebnislos verlaufen. Doch die Recherchen des
Professors bringen ihm die Erkenntnis, daß sich beide noch auf
dem Schloß aufhalten müssen. In der kronprinzlichen Menagerie
beobachtet er die Menschenaffen, in der Hauptsache einen kränkelnden
Orang Utan. Als der eilig herbeigerufene Tierarzt erstochen aufgefunden
wird, ist für van Dusen sicher, daß dieser Mord mit der Entführung
des Prinzen zusammenhängt.

|
| |
|
| 43 |
Prof. van Dusen und der Leichenräuber
Wegen eines Artikels im Daily New Yorker von Hutchinson Hatch
verliert jemand die Nerven und beginnt, auf dem Marble Friedhof
die Gräber zu manipulieren. Pech für den Leichenräuber, daß Pop
Moonshine, ein obdachloser Trinker, in einem der zahlreichen Mausoleen
nächtigt und unfreiwillig Zeuge einer unglaublichen Grabschändung
wird. In der Hoffnung auf ein paar Cents berichtet er an nächsten
Tag Hatch, was er gesehen hat. Als Hatch im Auftrag des Professors
Moonshine ausfindig machen soll, kommt er zu spät: Er findet ihn
im Asylheim, an einer Zyankalivergiftung verendet.

|
| |
|
| 44 |
Prof. van Dusen und der Mafia-Mord
"Die Mafia - ein Unterwelt-Phänomen, eine Organisation des professionellen
Verbrechens - für derart banale Formen der Kriminologie pflegt
ein Professor van Dusen sich bekanntlich nicht zu interessieren",
gab eben dieser noch hochnäsig von sich, bevor ihn äußere Umstände
zu einem Meinungsumschwung bewegten. In der 35. Straße werden
van Dusen und Hutchinson Hatch in eine Kutsche gezerrt und in
das Quartier des ermordeten Mafia-Bosses Pasquale Malavita verschleppt.
Nun entwickelt die Denkmaschine ein nicht ganz uneigennütziges
Interesse, herauszufinden, wem es gelungen war, den äußerst gut
bewachten Mafia-Boß zu erschießen.

|
| |
|
| 45 |
Prof. van Dusen und die verschwundenen Millionäre
Da Detective-Sergeant Caruso bei seinen Recherchen - wie schon
so oft - erfolglos geblieben war, muß PDDDAVD den Fall um die
verschwundenen Millionäre selbst in die Hand nehmen. Er kommt
auf die abstruse Idee, seinen Assistenten Hutchinson Hatch als
Lockvogel vorzuschicken. Daß er ihn damit einem rücksichtslosen
Entführer aussetzt, kann sich ein vergeistigter van Dusen nicht
vorstellen.
Um diese Rolle glaubwürdig darstellen zu können, muß Hatch heiraten.
Der Professor hat nämlich herausgefunden, daß der Täter nur da
zuschlägt, wo die Finanzen stimmen, nicht aber die Ehe. Van Dusens
trickreicher Einfall trägt schon bald Früchte. Nach ein paar Tagen
erscheint bei Hatch ein gewisser Mr. Phoenix, der ihm sein Mitgefühl
wegen der mißglückten Ehe ausspricht und ihm gleichzeitig unterbreitet,
ihn gegen eine hohe Summe von der Qual des Ehejochs zu befreien.
Doch Verbrechers Wege sind unergründlich. Hatch ist und bleibt
wie vom Erdboden verschluckt, obwohl der Professor alle Sicherheitsmaßnahmen
getroffen hat.

|
| |
|
| 46 |
Prof. van Dusen und der schwarze Ritter
"Geheimnisvoller Mord in Glastonbury! - Tödlicher Spuk an König
Artus' Grab! Mysteriöser schwarzer Ritter am Tatort gesichtet!"
Nicht nur diese Schlagzeilen hatten van Dusen und Hatch angelockt,
sondern auch die Eröffnung einer Ausstellung, die dem legendären
König Artus gewidmet war. Kurz vor Glastonbury begegnen sie einer
mitternächtlichen Geisterbeschwörung und einem Ritter in schwarzer
Rüstung. Am nächsten Tag verschwindet der wertvolle Siegelring
von König Artus. Ein Fall, dessen Lösung höchsten Spürsinn und
logisches Denken erfordert, zumal Beweise fehlen, wie eine formal
argumentierende Justiz sie zu verlangen berechtigt ist.

|
| |
|
| 47 |
Prof. van Dusen in Marokko
Im Jahr 1905 reisen PVD und HH inkognito durch Marokko. Als sie
das Hotel erreicht haben, finden sie in einer ihrer Satteltaschen
ein Dokument, abgefaßt in der edlen Sprache des Propheten: das
Testament der verblichenen Sultans von Marokko, in dem er seinen
älteren Sohn Mulei Muhammed zu seinem Nachfolger bestimmt und
damit seine früher getroffene Entscheidung zugunsten seines jüngeren
Sohnes Mulei Abdul Asis widerruft. Dieser nämlich sei nicht sein
Sohn, sondern der eines sudanesischen Küchensklaven. Da schwant
den beiden, daß der Besitz dieser Urkunde sie unter der Regierung
von Sultan Mulei Abdul Asis in Schwierigkeiten bringen könnte…

|
| |
|
| 48 |
Ein Dinosaurier für Prof. van Dusen
Shinbone/Wyoming, im Jahre 1902. Ein langweiliges Nest, in dem
Professor van Dusen und sein Begleiter und Chronist Hatch gelandet
sind. Mitten in der Wüste, weitab jeglicher Kultur...
Wieder einmal hatte es das Schicksal anders gewollt und die Pläne
des großen Wissenschaftlers und Amateurkriminologen van Dusen
durchkreuzt: Mit der Eisenbahn unterwegs zur Naturobservation
im Yellowstone-Nationalpark ereilt den großen van Dusen der Hilferuf
der jungen Wissenschaftlerin Miss Gilmore, die in der Nähe des
Prärie-Städtchens Shinbone nach den Knochen vorweltlicher Lebewesen
gräbt. Sie fühle sich verfolgt, bedroht und ihre wissenschaftliche
Arbeit sei in Frage gestellt, schreibt sie in ihrer Nachricht
an Professor van Dusen.
Für ihn und Hatch Grund genug, ihre Reise in Shinbone zu unterbrechen,
um sich der Nöte Miss Gilmores anzunehmen. Doch sie kommen zu
spät. Van Dusen und Hatch finden Miss Gilmore tot an ihrer Grabungsstätte.
Gespickt mit Indianerpfeilen...

|
| |
|
| 49 |
Prof. van Dusen und der Fall Hatch
Ist Hutchinson Hatch, der Assistent und Chronist Professor van
Dusens, tatsächlich ein gefährlicher Irrer? Der allerdings recht
merkwürdige Psychiater Dr. Shrink jedenfalls will von dieser Diagnose
nicht abrücken. Für Lieutenant McCoy von der Polizei in San Francisco
ein guter Grund, Hatch in seiner Gefängniszelle sitzen zu lassen.
Wie er da hinein geriet? Eine lange und wirre Geschichte. Jedenfalls
behauptet Hatch hartnäckig, ein toter Hutchinson Hatch, sein zweites
Ich sozusagen, verfolge ihn, seit er in ein geheimnisvolles Spukhaus
gelockt worden sei..

|
| |
|
| 50 |
Prof. van Dusen und die sieben Detektive
Als im "San Francisco Examiner" ein Hinweis auf den nahenden
60. Geburtstag am 2. März 1906 des "größten Wissenschaftlers unserer
Zeit" erscheint, verspürt Professor van Dusen das dringende Bedürfnis,
sich dem drohenden Geburtstagsrummel zu entziehen. Gerade rechtzeitig
trifft eine Einladung für den Professor und seinen Begleiter Hutchinson
Hatch in das Hotel Wawona im Yosemite-Nationalpark ein.
Die beiden machen sich auf die Reise und werden, wie in dem Brief
beschrieben, von der Endstation Raymond abgeholt. Doch daß der
Chauffeur sie mitten auf der Strecke aussetzt, war nicht verabredet.
Zu Fuß wandern sie über Schneefelder und Gletscher, bis sie eine
phantastische Burg erreichen. Dort werden die Denkmaschine und
ihr Chronist bereits erwartet. Was jedoch zunächst wie eine Geburtstagsüberraschung
aussieht, entpuppt sich schnell als ein makabres Spiel. Oder doch
kein Spiel?

|
| |
|
| 51 |
Prof. van Dusen fährt Schlitten
Hoch in den Norden hat es Professor van Dusen verschlagen, nach
Alaska. Die Schlittenfahrt ist, wen wundert es, eine Verbrecherjagd.
Mit von der Schlittenpartie: die Polizei von Dawson City, Alaska,
und selbstverständlich Assistent und Chronist Hutchinson Hatch.
Der vom Professor eigens für die Schneeverhältnisse des hohen
Nordens und für die Verfolgung konstruierte Pumpenmotor-Schlitten
erweist sich allen konventionellen Husky-Schlitten und Fluchtmethoden
als überlegen.
Aber dann ist da noch der zu lösende Fall, ein "unmögliches"
Verbrechen, bei dem ein PVD wieder einmal die Beschwichtigungsformel
nicht gelten läßt, daß nicht sein kann, was nicht sein darf. Also
fällt auch das ausgeklügelte Verbrechen nicht ins alaskische Winterloch
... Und Hutchinson Hatch ist der Reporter, nicht nur des rauhen
Goldgräberlebens, sondern auch dieses Van-Dusen-Falles.

|
| |
|
| 52 |
Prof. van Dusen läßt die Sau raus
Selbst ein Professor van Dusen benötigt einige Zeit, bis er sich
zur angemessenen Wertschätzung des erlauchten Borstenviehs aufrafft.
Das Schwein ist schließlich keine x-beliebige Sau, sondern eine
dreifach preisgekrönte Berkshire-Aristokratin namens Marquise.
Schließlich kommt der berühmte Kriminologe nebst Assistent Hatch
ja nicht alle Tage nach Mittelengland und in ein Dörfchen mit
dem schmackhaften Namen Little Bacon. Um aber besagte Sau rauslassen
zu können, muß der Professor sie erst einmal aufstöbern; sie ist
nämlich gekidnappt worden. Natürlich löst van Dusen diesen Fall
mit gewohnter Souveränität, aber auch er kann eine blutige Mordtat
nicht verhindern.

|
| |
|
| 53 |
Prof. van Dusen fällt unter die Räuber
Im August 1904, als noch Räuber in den wilden Schluchten des
Balkan lebten, wird eine Touristengruppe überfallen, verschleppt
und tagelang festgehalten. Kein geringerer als der Räuberhauptmann
wird ermordet. Ein zweiter Mord folgt. Rein zufällig gehören auch
PDDDVD, die Denkmaschine und sein Chronist, Hutchinson Hatch,
zur Touristengruppe. Hatch gerät in den Verdacht, den Hauptmann
vergiftet zu haben. Die Räuber spitzen schon den Pfahl an, auf
den sie Hatch setzen wollen.

|
| |
|
| 54 |
Im letzten Moment: Prof. van Dusen
Francis Kelly ist rechtskräftig verurteilt. In der Todeszelle
von Sing Sing erwartet er seine Hinrichtung auf dem elektrischen
Stuhl. Ihm wird der Mord auf einem High-Society-Kostümfest angelastet,
das dessen Gastgeber nicht überlebt hat. Der Angeklagte Kelly
hatte unermüdlich behauptet, das Opfer nur erschrecken, nicht
jedoch erschießen zu wollen. Mit Platzpatronen kann man schließlich
niemanden ermorden. Logisch: Der wirkliche Mörder ist auf freiem
Fuß. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn 30 Stunden später
soll Kelly hingerichtet werden...

|
| |
|
| 55 |
Prof. van Dusen und der Mord im Club
Der abenteuerliche Lebensweg des großen Wissenschaftlers Professor
van Dusens führt ihn und Hutchinson Hatch 1903 nach London. Im
West End treffen sie im altehrwürdigen Globetrotter Club auf einige
Herren, die sich zum Mittagsschlaf in den Lesesaal zurückgezogen
haben. Während Hatch noch über die "Mumien" spottet, die in dieser
"Leichenhalle" schnarchen, fällt ihm buchstäblich eine Leiche
vor die Füße: Afrikaforscher Sir Roderick Spargo.
Bei den Ermittlungen ist der berühmte Amateurkriminologe auf
die Zeugenaussagen der anderen Clubmitglieder angewiesen, deren
Wahrnehmungsfähigkeit altersbedingt leicht eingeschränkt ist.
Eine geheimnisvolle Holzschnitzerei führt auf die Spur einer jungen
Schwarzen. Die Tatsache, daß sie in einer Völkerschau als Kannibalin
auftritt, verstärkt den Verdacht - zumindest aus der nicht ganz
vorurteilsfreien Sicht der noblen Altherrengemeinschaft.
Doch die Denkmaschine trüge nicht ihren Namen, wenn es ihr nicht
auch in ihrem 55. Fall gelänge, mit Hilfe ebenso schlichter wie
bestechender Logik den Tathergang zu rekonstruieren.

|
| |
|
| 56 |
Prof. van Dusen spielt Weihnachtsmann
Im New Yorker "Magischen Hexagramm", einem Club hochkarätiger
Zauberkünstler, ist einer der begehrten sechs Plätze zu vergeben.
Bei Zauberer Elliot bewerben sich drei Kandidaten, die ihr Handwerk
gleich gut beherrschen. Also soll eine Prüfung entscheiden: Ein
Objekt soll eskamotiert, weggezaubert, werden. Allerdings kein
x-beliebiges, sondern Lady Liberty, ein Diamant von 243 Karat,
der größte und teuerste Klunker in den Vereinigten Staaten.
Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen und der Aufsicht von
Detective-Sergeant Caruso von der Kripo soll der Zauber im Modern
Museum of Art gerade beginnen, als auf der Straße ein Schuß fällt.
Schon ist Lady Liberty verschwunden, aber keiner der drei Konkurrenten
will's gewesen sein.
Caruso ist am Ende und sucht Unterstützung bei Professor van
Dusen, dem "Amateurkriminologen ohnegleichen", wie sein Begleiter
Hatch spottet, der wiederum ein Thema für eine seiner brillanten
Reportagen im "Daily New Yorker" wittert. Und das alles einen
Tag vor Weihnachten 1900!

|
| |
|
| 57 |
Prof. van Dusen sieht doppelt
Mit Glanz und Gloria soll die Märchenhochzeit von König Bolko
I. und Prinzessin Dragina in Staropol, der Hauptstadt von Kravonien,
gefeiert werden. Unterwegs zu diesem gesellschaftlichen Großereignis
sind Hutchinson Hatch, um für den Daily New Yorker Bericht zu
erstatten, und Professor van Dusen, um mit dem ebenfalls anwesenden
Grafen Zeppelin die neuesten Erkenntnisse der Aeronautik zu erörtern.
Der Ausflug mit dem Orient-Expreß in den hintersten Balkan beginnt
recht "abwechslungsreich". Zuerst explodiert eine Kaffeekanne,
danach wird Zyankali serviert und schließlich ein Schuß abgefeuert.
Gemeinsames Ziel dieser Attacken scheint Hutchinson Hatch zu sein.
Das gibt der Denkmaschine van Dusen zu denken.

|
| |
|
| 58 |
Prof. van Dusen und der dritte Mann
Der Gouverneur des Londoner Tower taucht in heller Aufregung
nachts in Dover auf, um den größten Kriminologen der Welt aus
dem Schlaf zu reißen: Also muß den Kronjuwelen etwas zugestoßen
sein. Diesen messerscharfen Schluß zieht Hutchinson Hatch seines
Zeichens Reporter und Chronist von PDDDAVD. Und wie schon so oft
muß der einspringen, wenn die Polizei nicht mehr weiter weiß.
Wie kann eine gewöhnliche Fliege ins Innere der Vitrine gelangen,
in der die Regalien der britischen Krone ausgestellt sind? Wie
ist es zu erklären, daß der große Diamant in der Krone in tausend
Stücke zersplittert ist? Fragen, auf die Inspektor Smiley von
Scotland Yard keine Antwort weiß. Unerhörte Vorgänge, die im altehrwürdigen
Hochsicherheitstrakt Ihrer Majestät, zudem bei exzellenter Bewachung
durch die Beefeater geradezu unmöglich erscheinen.
Deshalb wendet er sich an van Dusen, den Amateur-Kriminologen
von einsamer Klasse.

|
| |
|
| 59 |
Prof. van Dusen auf dem Totenschiff
Umwege führen Professor van Dusen und Hutchinson Hatch an Bord
der "Kaiserin von China", eines heruntergekommenen asiatischen
Kuli-Schiffes. Dort muß das ungleiche Paar eine seltsame Serie
scheinbar zusammenhangloser Todesfälle miterleben. Zunächst gibt
es den Verlust von Mr. Darby zu beklagen, dann stürzt Pomponia
von Pahlen im Taumel einer akuten Atemlähmung über die Reling
des Dampfers. Als auch noch der Funker Phipps verschwindet, bittet
Kapitän Haddock den weltberühmten Amateur-Kriminologen um Aufklärung
der unheimlichen Vorfälle. Doch die Mächte des Bösen trachten
auch ihm nach dem Leben - in Form einer australischen Schwarzotter...
|
| |
|
| 60 |
Prof. van Dusen in geheimer Mission
Während der Orientexpreß im Jahre 1904 durch die kravonische
Dämmerung stampft, werden zwei harmlose Passagiere mit einer Pistole
bedroht: Professor van Dusen und Hutchinson Hatch. Die Van-Dusensche
Lebensphilosophie von der Überlegenheit des Intellekts über die
plumpe mechanische Gewaltanwendung erfährt ein weiteres Mal ihre
Bestätigung, als der geniale Professor in einer Kurve die Notbremse
zieht und unter Ausnutzung des Gesetzes der Trägheit den potentiellen
Mörder durch das geöffnete Abteilfenster ins Freie befördert.
Dieser Vorfall ist den beiden Anlaß genug, über die Motive ihres
ungebetenen Gastes nachzudenken. Daß sie ihr Leben aufs Spiel
gesetzt haben, um den vom Aussterben bedrohten kravonischen Riesenhirschkäfer
zu retten, konnten sie wirklich nicht ahnen.

|
| |
|
| 61 |
Prof. van Dusen und das Geheimnis der Pyramide
Die sensationelle, über alle Maßen erstaunliche Affäre um das
Geheimnis der Cheops-Pyramide begann am 14. Dezember 1904. Professor
van Dusen, die geniale Denkmaschine, war gerade in Begleitung
seines Chronisten Hutchinson Hatch im Hauptbahnhof von Kairo eingetroffen,
als eine Dame aus einem andren Zug verzweifelt um Hilfe schrie.
In deren Abteil treffen die beiden auf den bekannten Archäologen
Pelotard - mit verzerrtem Gesicht auf dem Boden liegend. Alles
deutet darauf hin, daß er ermordet worden ist. Doch warum sollte
jemand Interesse daran haben, den französischen Professor daran
zu hindern, seine Grabungsstelle im Pyramiden-Komplex von Giseh
zu erreichen? Und wer?

|
| |
|
| 62 |
Prof. van Dusen besucht seine Bank
Völlige Funkstille bei der New Yorker Kripo. Caruso döste hinter
seinem Schreibtisch. Hatch spielte eine Runde Poker mit Wachtmeister
Donovan. So gegen neun tauchte diese verhärmte Frau auf. Hatch
hoffte, daß sie den großen Knüller brächte, auf den er so dringend
wartete. Denn sein Chefredakteur hatte den grandiosen Einfall
gehabt, ihn ins Hauptquartier der Kripo zu schicken - "damit Sie
gleich am Ball sind, wenn was passiert". Margaret Moody möchte
ihren Mann als vermißt melden. Ein Vorgang, der für Caruso nun
wirklich nichts Besonderes ist. Erst als ein Zeitungsjunge mit
einer Nachricht auftaucht, gewinnt der Fall die nötige Brisanz,
um auch das Interesse der Amateurkriminologen PDDDAVD zu wecken.

|
| |
|
| 63 |
Prof. van Dusen treibt den Teufel aus
Das Abenteuer um den schwarzen Magier, der vom Teufel geholt
wurde, und zwar aus einem hermetisch verschlossenen Raum im Leichenschauhaus,
begann im Chambre separée bei Delmonico in der New Yorker Fifth
Avenue.
Dort wartete Hutchinson Hatch auf Evelyn Latorre fast eine Stunde
umsonst. Schließlich macht er sich auf den Weg zum Vaudeville-
und Revuetheater "Vanity Fair", in dem sie als Tänzerin auftritt.
Wachtmeister Malone hat bereits am Eingang Posten bezogen. Auf
der hellerleuchteten Bühne des Theaters haben sich Detective-Sergeant
Caruso, Evelyn Latorre und ein Arzt versammelt. Ein Herr im Frack
und schwarzen Pellerine liegt steif und totenblaß auf dem Rücken.
Nur ein häßlicher roter Fleck auf der blütenweißen Hemdbrust stört
das schwarzweiße Stilleben. Der Zauberer Doctor Faustus ist auf
offener Bühne während der Vorstellung erschossen worden, und Miss
Latorre steht unter Mordverdacht.

|
| |
|
| 64 |
Ohrenzeuge Prof. van Dusen
Die Kollision des durch die Prärie rasenden Zuges mit einem Ochsen
war schuld an der Gehirnerschütterung von Hutchinson Hatch. Für
den umfassend gebildeten van Dusen ein Anlaß zu schließen, daß
sein Chronist, allem gegenteiligen Anschein zum Trotz, ein Gehirn
sein eigen nennt. Bei ihrem unfreiwilligen Aufenthalt in der Einsamkeit
Nebraskas hören die beiden von einem Marmaduke Stetson-Filmore,
der behauptet, nicht nur das Telefon und den Phonographen, sondern
auch den ersten Motorflieger der Welt erfunden zu haben. PDDDAVD
- selbst ein anerkannter Experte auf dem Gebiet der Aeronautik
- hegt Zweifel an den Verdiensten des ominösen Erfinders, dessen
Name ihm bis dahin unbekannt war.

|
| |
|
| 65 |
Augustus im Wunderland
Offenbar weil ihn der Vortrag, den PDDDAVD an der Universität
Oxford gehalten hatte, so beeindruckt hatte, lud Dekan Jellypot
ihn und Hutchinson Hatch für den nächsten Tag zu einer Bootspartie
ein. Beim Champagnerfühstück an der Themse trinken sie auf den
Geburtstag der USA - und wie der Dekan hinzufügt - auf Lewis Carroll.
Denn am 4. Juli 1862 soll die Geschichte von "Alice im Wunderland"
zum ersten Mal erzählt worden sein. Jellypot sagt noch ein verrücktes
Gedicht auf, bevor den beiden die Sinne schwinden. Und schon befinden
sich Hutchinson und Augustus im Wunderland. Ein weißes Kaninchen
hoppelt vorbei, und eine Raupe, die genüßlich Wasserpfeife raucht,
verwickelt sie in ein Gespräch.

|
| |
|
| 66 |
Prof. van Dusen beschwört einen Geist
Das Haus Elm Street 27 in Greenwich Village war durch den Massenmörder
Frederick Cruger bekannt geworden. Siebzehn Menschen hatte er
in diesem Haus mit seinem scharfen Fleischermesser abgeschlachtet,
bevor man ihn erwischt hatte.
Zehn Jahre danach bewohnt Lawrence King, ein überkandidelter
Opernsänger, das Haus. Weil ihm zur Geisterstunde Cruger erschienen
ist, sucht er Rat bei der Polizei. Doch Detective-Sergeant Caruso
fällt auch nichts anderes ein, als die legendäre Denkmaschine
zu befragen. So kam es, daß PDDDAVD und Hutchinson Hatch, sein
Chronist, an diesem Pfingstsonntag schon sehr früh am Morgen aus
ihren hochtrabenden Gesprächen gerissen wurden.

|
| |
|
| 67 |
Es tickt bei Prof. van Dusen
Der 14. November 1902 war ein Tag wie jeder andere. Am frühen
Nachmittag verließ Prof. van Dusen sein Haus in der 35. Straße
West, Manhattan, New York City, um zur Universität zu fahren.
Doch der Kutscher bringt ihn zu einem hochherrschaftlichen Haus
in der Fifth Avenue. Ein empörter van Dusen wird ins Innere des
Hauses bugsiert. Dort begrüßt ihn der Herr, der sich dieser eher
unkonventionellen Methode der Kontaktaufnahme bedient hatte, John
Pierpont Morgan. Der Besitzer des Hotels "Galaxy" hat ein Problem,
dessen Lösung er sich von der Denkmaschine erhofft: Irgendwo in
dem gigantischen Gebäude soll eine Bombe versteckt sein!

|
| |
|
| 68 |
Prof. van Dusen und das Gold von Mexiko
Sie sei einer hochinteressanten Sache auf der Spur, hatte Penny
aus Florida am Hutchinson Hatch nach New York telegrafiert. Doch
in Palm Beach findet er ihr Hotelzimmer verwüstet und keine Penny
vor. Er bringt in Erfahrung, daß Penny bereits seit dem Vortag
verschwunden ist. Possum, ein schwarzer Limonaden-Verkäufer, erzählt
Hatch von der Moskito-Insel, die zu betreten verboten sei, und
verrät ihm, daß Penny sich ein Boot gemietet hat. Hatch zieht
selbständig einen logischen Schluß: Penny schwebt in Lebensgefahr!
Denn die Insel befindet sich im Besitz einer Firma, die es nur
auf eins abgesehen hat, auf "Das Gold von Mexiko". Possum sieht
schwarz.

|
| |
|
| 69 |
Prof. van Dusen und die schwarze Fünfpenski
Am 2. Oktober 1903 machen sie sich auf den Weg: der Professor,
Hutchinson Hatch und Inspektor Smiley von Scotland Yard. Ihr Ziel
war Cromer, ein netter kleiner Badeort an der englischen Nordseeküste.
Dort - auf Camelford Hall - lebte Sir Rufus Camelford, ein sehr
alter, sehr reicher, sehr starrköpfiger Gentleman, der ein Jahr
zuvor eine sehr junge, sehr schöne, sehr arme Miss Amelia Chatterley
geheiratet hatte.
Abgesehen von seinem Weibe besaß Sir Rufus Camelford noch eine
Leidenschaft: die Philatelie. Den bei weitem wertvollsten Schatz
seiner berühmten Sammlung stellte die "schwarze Fünfpenski" dar.
Dieses Prunkstück war unwiederbringlich verschwunden, "spurlos
aus einem hermetisch verschlossenen Raum" - so Smiley.
Und nun verschwindet auch noch Lady Amelia. Man findet sie in
der Morgendämmerung am Privatstrand der Camelfords, jung und schön
wie immer - nur ein kleines bißchen töter als sonst.

|
| |
|
| 70 |
Ufos über Prof. van Dusen
Als van Dusen und sein Begleiter Hutchinson Hatch im Sommer 1902
auf dem Weg zum Yellowstone-Nationalpark sind, lernt Hatch an
der Bar des Salonwagens Louella Darby kennen, eine junge Witwe,
die ihn unbedingt zu sich nach Hause mitnehmen möchte, nach Twin
Peaks.
Mit einer Geschichte über mysteriöse Luftschiffe, die zwei Wochen
zuvor zum ersten Mal über der Grizzly-Schlucht gesichtet worden
seinen, versucht sich die lustige Witwe bei dem Reporter des "Daily
New Yorker" interessant zu machen. Hatch beißt an, denn vor seinem
geistigen Auge erscheint schon der groß aufgemachte Exklusiv-Bericht.
Kurz darauf sitzen der Professor und Hatch in der Kutsche nach
Twin Peaks, und wenig später sehen sie sich mit einem feuerroten
Monstrum konfrontiert, das von grünen Kreaturen bevölkert ist:
ein Weltraumschiff und echte Marsmenschen! Während Hatch triumphiert,
hegt der große Wissenschaftler seine Zweifel.

|
| |
|
| 71/72 |
Prof. van Dusen und der Fall Zola
Paris 1904: Professor van Dusen und seinem Assistenten Hatch
fallen zwei Männer mit merkwürdigem Benehmen auf. Sofort ist der
detektivische Eifer des Professors geweckt. Van Dusen und Hatch
folgen den beiden seltsamen Herren bis zu einer Villa, aus der
bald danach Schreie dringen. Van Dusen stürzt hinein - und wird
schon von den Schriftstellern Anatole France, Alfred Jarry, Maurice
Leblanc und Jules Verne erwartet. Sie bitten ihn, den angeblichen
Selbstmord ihres Kollegen Émile Zola aufzuklären, der sich durch
die Dreyfus-Affäre etliche Feinde machte.
Von den Schriftstellern Anatole France, Alfred Jarry und Jules
Verne engagiert, untersucht Professor van Dusen den rätselhaften
Tod des Romanautors Émile Zola. Die offizielle Diagnose vor anderthalb
Jahren hieß: Selbstmord durch Kohlenmonoxydvergiftung. Sehr viel
wahrscheinlicher ist jedoch ein politischer Mord, denn nach der
Dreyfus-Affaire hatte Zola etliche Feinde, gerade in höheren Kreisen.
Van Dusen trifft sich mit dem damaligen Inspektor, der - weil
er als unbequem galt - strafversetzt wurde und noch immer beschattet
wird. Verdächtig erscheint der ehemalige Hausarzt Zolas, der seinerzeit
den Totenschein ausschrieb...

|
| |
|
| 73 |
Prof. van Dusen spielt das Mörderspiel
Der erstaunliche Mörderspiel-Fall, der seinerzeit in der New
Yorker Gesellschaft größtes Aufsehen erregte, gehört zu den ganz
besonderen Episoden in der großen Van-Dusen-Chronik. Der Mord,
der aus einem modischen Spiel entstand, ist einmalig in der Kriminalgeschichte.
Auch deshalb, weil der Professor seine Untersuchungen längere
Zeit ohne Hutchinson Hatch durchführen mußte.
Am 7. September 1901 befand sich van Dusen an Bord der Dampfyacht
"John Jacob" auf den Wogen des Long Island Sound, unweit der Stadt
New York, als Piraten ihn zwingen, auf ihr Schiff überzusteigen.
Sie verschleppen ihn auf eine Insel zu einer Mrs. Leticia Lafayette,
der Gattin eines Finanzmagnaten. In ihrer nachempfundenen mittelalterlichen
Burg "Camelot" befindet sich ein mordlustiger Irrer, just aus
der städtischen Irrenanstalt entsprungen. Jeder Widerstand gegen
den Willen dieser Dame ist zwecklos. Wohl oder übel - van Dusen
übernimmt. Aber da taucht ein zweiter wahnsinniger Mörder auf...
|
| |
|
| 74 |
Prof. van Dusen und das Zeichen der Sieben
Der melodramatische Hilferuf einer Dame befand sich ausgerechnet
in einem edlen Stinkkäse mit Namen Stilton. Hutchinson Hatch,
rasender Reporter, furchtloser kriminologischer Assistent und
Kavalier vom Scheitel bis zur Sohle kann nicht anders, als die
Lenden zu gürten und sich auf den Weg zu machen. Doch bevor er
der Lady persönlich einen Beweis seiner Ritterlichkeit ablegen
kann, muß er einige Prüfungen bestehen.
Als PDDDAVD früher als erwartet von seiner Forschungsreise nach
Cambridge zurückkehrt, findet er seinen Chronisten im Zustand
äußerster Konfusion vor. Hatch möchte dem Professor als erstes
die Leiche zeigen, die er kurz zuvor in seiner Suite entdeckt
hatte. Aber die ist verschwunden: Vorführeffekt.

|
| |
|
| 75/76 |
Prof. van Dusen auf Hannibals Spuren
Im November 1903 schließen Sir Patrick Lafferty und Mr. Basil
Blott im Globetrotter-Club zu London eine Wette darüber ab, wer
von ihnen im nächsten Jahr als erster auf Hannibals Spuren mit
einem Elefanten über die Alpen ziehen und Italien erreichen würde.
Professor van Dusen und Hutchinson Hatch werden Zeugen dieser
Wette. Ein halbes Jahr später, im Mai 1904, begleiten die beiden
Sir Patrick Lafferty auf seiner Tour, die in Grenoble beginnt.
Wenig später ereignet sich ein Mord...
Während die Karawane mit Sir Patrick Lafferty und seinem Elefanten
Hannibal an der Spitze weiter über die Alpen in Richtung Italien
zieht, ereignen sich mysteriöse Zwischenfälle: Ein unbekannter
versucht in der Nacht, Hannibal außer Gefecht zu setzen, auf Lafferty
werden Anschläge verübt, und schließlich erfolgt ein zweiter Mord.
Das Opfer der Tiermaler Octave Caprice, ist in Wirklichkeit der
Privatdetektiv Gustav Brissac, wie sich herausstellt. Die große
kriminologische Aufklärungsschau mit Professor van Dusen beginnt.

|
| |
|
| 77 |
Prof. van Dusen und das Phantom der Oper
Ein Phantom, eine mysteriöse Gestalt in Kapuze, schwarzem Umhang
und Maske, stört in der Metropolitan Opera New York Wagner-Opern.
Das ist lästig, unangenehm, aber noch kein Fall für Professor
van Dusen. Doch dann geschieht ein Mord und die Ereignisse überstürzen
sich: Ein zweites Phantom taucht auf, es kommt zu einem zweiten
Mord sowie zu einem dritten, außerdem wird eine weltberühmte Sopranistin
entführt. Zwar kann van Dusen die große Gala-Aufführung von "Tosca"
nicht retten, aber - assistiert von Detective-Sergeant Caruso
(etwa verwandt mit dem großen Tenor?) und natürlich von Hutchinson
Hatch - auch seinen 75. Fall lösen.

|
| |
|
| 78 |
Prof. van Dusen: Die Mauer muß weg
Alexandria, Ägypten, an einem Sonntag im Jahr 1904: Professor
van Dusen logiert in einer Suite des Hotels Miramar. Ein Brief,
von einem Boten überbracht, konfrontiert den weltbekannten Amateur-Kriminologen
nicht nur mit seinen eigenen Gefühlen aus vergangenen Zeiten,
sondern auch mit einem neuen Fall...

|
| |
|
| 79 |
Van Dusens größter Fall
Berlin 1912. Hutchinson Hatch ist als Sonderkorrespondent des
"Daily New Yorker" tätig. Immer wieder erinnert er sich an seine
Zeit mit Professor van Dusen, der sechs Jahre zuvor in der Todeszelle
von San Francisco bei einem großen Erdbeben ums Leben gekommen
sein soll. Hatch hällt sich gerade im Hotel Kaiserhof auf, als
ihn eine Nachricht aus dem Jenseits erreicht. Wenig später steht
die berühmte Denkmaschine leibhaftig vor ihm.
Der Professor braucht die Hilfe seines bewährten Assistenten
Hatch bei der Lösung eines neuen Falls. Der geniale Verbrecher
Caligula, van Dusens Bruder, plant einen großen Krieg.
Ein Duell der Giganten steht bevor...

|
| |
|
|