Hörspiel-Liste: Prof. Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen
 
1 Eine Unze Radium
2 Das sicherste Gefängnis der Welt
3 Mord bei Gaslicht
4 Der Mann, der seinen Kopf verlor
5 Stirb schön mit Shakespeare
6 Die Perlen der Kali
7 Whisky in den Wolken
8 Wettbewerb der Detektive
9 Ein Mörder bei Madame Tussaud
10 Lebende Bilder - Toter Mann
11 Van Dusens erster Fall
12 Stimmen aus dem Jenseits
13 Wer stirbt schon gern in Monte Carlo
14 Rotes Blut und weißer Käse
15 Zocker, Zossen und Zinnober
16 Duell der Giganten
17 Das Gefängnis des Grafen Dracula
18 Im Harem sitzen heulend die Eunuchen
19 Der Fluch des Pharao
20 Hatch will heiraten
21 Der Kopfjäger von Singapur
22 Dr. Tschu Man Fu
23 Robinsons Insel
24 Die Erde hat ihn wieder
25 Prof. van Dusen und der Zirkusmörder
26 Prof. van Dusen rettet die Venus von Milo
27 Prof. van Dusen und der schreckliche Schneemensch
28 Prof. van Dusen auf dem Hochseil
29 Wo steckt Prof. van Dusen?
30 Prof. van Dusen und der grundlose Mord
31 Prof. van Dusen gegen das Phantom
32 Prof. van Dusen und das Auge des Zyklopen
33 Prof. van Dusen und der fliegende Teppich
34 Prof. van Dusen hilft Scotland Yard
35 Prof. van Dusen und der Schatz des Maharadschas
36 Prof. van Dusen im wilden Westen
37 Prof. van Dusen und der Vampir von Brooklyn
38 Prof. van Dusen und die blutige Botschaft
39 Prof. van Dusen auf der Hintertreppe
40 Schall und Rauch
41 Prof. van Dusen trifft Kaiser Wilhelm
42 Dritte Runde für van Dusen
43 Prof. van Dusen und der Leichenräuber
44 Prof. van Dusen und der Mafia-Mord
45 Prof. van Dusen und die verschwundenen Millionäre
46 Prof. van Dusen und der schwarze Ritter
47 Prof. van Dusen in Marokko
48 Ein Dinosaurier für Prof. van Dusen
49 Prof. van Dusen und der Fall Hatch
50 Prof. van Dusen und die sieben Detektive
51 Prof. van Dusen fährt Schlitten
52 Prof. van Dusen läßt die Sau raus
53 Prof. van Dusen fällt unter die Räuber
54 Im letzten Moment: Prof. van Dusen
55 Prof. van Dusen und der Mord im Club
56 Prof. van Dusen spielt Weihnachtsmann
57 Prof. van Dusen sieht doppelt
58 Prof. van Dusen und der dritte Mann
59 Prof. van Dusen auf dem Totenschiff
60 Prof. van Dusen in geheimer Mission
61 Prof. van Dusen und das Geheimnis der Pyramide
62 Prof. van Dusen besucht seine Bank
63 Prof. van Dusen treibt den Teufel aus
64 Ohrenzeuge Prof. van Dusen
65 Augustus im Wunderland
66 Prof. van Dusen beschwört einen Geist
67 Es tickt bei Prof. van Dusen
68 Prof. van Dusen und das Gold von Mexiko
69 Prof. van Dusen und die schwarze Fünfpenski
70 Ufos über Prof. van Dusen
71/72 Prof. van Dusen und der Fall Zola
73 Prof. van Dusen spielt das Mörderspiel
74 Prof. van Dusen und das Zeichen der Sieben
75/76 Prof. van Dusen auf Hannibals Spuren
77 Prof. van Dusen und das Phantom der Oper
78 Prof. van Dusen: Die Mauer muß weg
79 Van Dusens größter Fall
   

 
1

Eine Unze Radium

Professor Dexter, Mitarbeiter eines Physikalischen Institutes, nutzt das immense Wissen van Dusens und will mit ihm gemeinsam die Geheimnisse des Radiums erforschen. Bevor die beiden jedoch mit ihren wissenschaftlichen Experimenten beginnen können, muß van Dusen zunächst eine andere Aufgabe lösen: Wo ist die Unze Radium geblieben, die ihnen für die Versuche zur Verfügung steht? Dexter hatte sie auf den Labortisch gelegt, als Madame Chateauneuf, die charmante Dame mit dem Koffer, ihm überraschenderweise einen Besuch machte. Ein Empfehlungsschreiben der Madame Curie, einer Freundin Dexters, ermöglicht ihr das Entree. Sie bietet Dexter ein Unze Radium zum Kauf an.

Dexter weist den von van Dusen erhobenen Verdacht, die Besucherin mit dem Verschwinden des Radiums in Verbindung zu bringen, zurück. Hatte er doch Madame Chateauneuf keinen Moment aus den Augen gelassen.

Van Dusens Denkapparat setzt sich in Bewegung, das Puzzlespiel konnte beginnen: Wer ist eigentlich diese Madame Chateauneuf, die Dame mit dem Koffer? Oder sollte ein gewisser Monsieur Bertrand mit von der Partie sein? Und dann gab es noch die unbekannte Leiche im Hafen. Gehörte sie eventuell mit zum Täterkreis?

   
2

Das sicherste Gefängnis der Welt

PDDDAVD erklärt in einem Kreis von Freunden, daß für einen wahrhaft intelligenten Menschen nichts unmöglich sei. In einem eleganten Restaurant in New York speiste er gerade mit Dr. Charles Ransome dem Direktor des Chisholm-Gefängnisses und dessen charmanter Gattin Vivian. Die kühne Behauptung führte zu der historischen Wette: Allein durch die Kraft des Geistes könne er sich aus der Todeszelle des Gefängnisses befreien. PVD wird in der Zelle 13, der sogenannten Todeszelle, des Chisholm-Gefängnisses untergebracht. Innerhalb von sieben Tagen muß der Professor seinen Ausbruch vollendet haben, denn bei einem gelungenen Ausbruch erwartet ihn eine Kiste Champagner - sein Lieblingsgetränk.

   
3

Mord bei Gaslicht

Weldon Henley ist der festen Überzeugung, daß ihn jemand mit Hilfe des Gaslichts in seinem Schlafzimmer ermorden will. Er vertraut sich dem Reporter Hatch an, weil er sich von ihm einen Kontakt mit dem erfolgreichen Amateurkriminolgen PDDDAVD erhofft. Während er geschlafen hatte, war schon dreimal das Gaslicht in seinem Zimmer erloschen. Daß er jedesmal aufgewacht war, bevor das ausströmende Gas ihn hätte vergiften können, war sein Glück gewesen. Doch wie war der Attentäter in die Wohnung gelangt, obwohl doch alles verschlossen war? - das war die Frage. "Nichts ist unmöglich." Die Denkmaschine fühlt sich herausgefordert.

   
4

Der Mann, der seinen Kopf verlor

Amnesie, ein Fall von Gedächtnisschwund, beschäftigt diesmal den messerscharfen Denker Professor Dr. Dr. Dr. van Dusen. Mr. Jonathan Henry nennt sich der Mann ohne Identität. Er weiß nur, daß sein Name eine Erfindung ist, die Erfindung eines älteren bärtigen Unbekannten, der ihn drei Tage zuvor in einem Hotel absetzte, so hat er es in der Rezeption erfahren.

Außer zehntausend Dollar, gebündelt und mit laufenden Nummern versehen, findet van Dusen nichts in den Taschen der maßgeschneiderten Kleidung, keine Papiere, keinen Hinweis, der Aufklärung über die Person des Mr. Unbekannt geben könnte. Nur die Banderolen der Dollarscheine lassen einen Stempel erkennen, den der Professor mühsam entziffern kann. Eine Verbindung mit dieser Bank ist ein erster Schlag gegen mutmaßliche Hintermänner. Der zweite Schlag folgt gewissermaßen auf dem Fuße; denn der Fuß von Mr. Unbekannt steckt in einem handgearbeiteten Schuh, dessen Herstellerfirma von der "Denkmaschine" ermittelt werden kann. Als dann noch ein gewisser Mr. Manning und die Ehefrau des Unbekannten die Szene betreten, gibt es zunächst Verwirrung unter den Beteiligten.

   
5

Stirb schön mit Shakespeare

Diesmal reitet der berühmte Wissenschaftler PDDDVD sein Steckenpferd - die Kriminologie - auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Zum letzten Mal stand "Wie es Euch gefällt auf dem Programm. Man spielte schon den 3. Akt, als das Entsetzliche entdeckt wurde. Der "Schäfer" rief vergebens nach "Rosalinde" - die Dame hatte sich verdrückt. Van Dusen prüfte die Ausgänge, die Fenster - ohne jedoch eine Spur zu finden. Keinen Hinweis, daß sie gewaltsam entführt worden war. Nur eine bedeutungslos scheinende Schachtel Konfekt, das allabendliche Präsent eines Kollegen an die Diva machte ihn stutzig, als er erfuhr, daß die Garderobiere der Schauspielerin zwei dieser Pralinen gegessen und mit Vergiftungserscheinungen noch während der Vorstellung in ein Krankenhaus eingeliefert werden mußte. Wo waren die anderen drei Konfektstücke, die der Schachtel entnommen waren? Hatte etwa Belinda Belmont...? Hing ihr Verschwinden damit zusammen?

   
6

Die Perlen der Kali

Michael Koser verschifft seinen Helden, PDDDVD, zusammen mit dem Reporter Hutchinson Hatch nach Europa, um dem Wissenschaftler eine Ruhepause zu gönnen. Während der Professor zurückgezogen die stille Kabine bevorzugt, haben sich die Passagiere der First Class zu einem Maskenball im Palmengarten zusammengefunden. Doch die Ruhe sollte für den Wissenschaftler nur eine Ruhe vor dem Sturm sein. Nicht der Wettergott löste den Sturm aus, sondern die Göttin Kali, die indische Göttin des Todes. Jene Dame, im Tempel von Krischnapur beheimatet, die immer noch ihren gestohlenen Perlen nachweinte und ihren Fluch bis in jeden Winkel der Erde schickte. So brachten die Schwarzen Perlen auch der Lady Wildermere kein Glück. Während sie sich im Kostüm der Cleopatra mit Dr. Miller, gehüllt in ein aufwendiges Shakespeare-Gewand, auf dem Parkett beim Tanz vergnügte, verursachte ein Kurzschluß momentane Finsternis. Diese Panne gab jemandem die Möglichkeit, der Lady die Schwarzen Perlen vom Hals zu entfernen. Wieder einmal hat dem Professor die Stunde geschlagen. Nach Überprüfung aller Fakten bekommt van Dusen eine vage Vorstellung von der Person, die für den Diebstahl in Frage kommt. Daß er jedoch den mutmaßlichen Täter bei der Suche nach den Perlen als Leiche in seiner Kabine findet, ist für den Professor zunächst unverständlich. Äußerste Konzentration ermöglicht ihm alsbald, die Zusammenhänge zu erkennen. Ob er richtig im Bilde war, sollte ein von ihm entwickelter Chronograph noch erhärten.

   
7

Whisky in den Wolken

Auf Einladung des wohlhabenden Sir Hector MacMurdock hielten sich van Dusen und Hatch im schottischen Hochland auf, um Augenzeugen eines sensationellen Ereignisses in der Geschichte der Aeronautik zu werden: MacMurdock hatte nämlich vor, den Atlantik im Freiballon zu überqueren. Doch aus der Ballonfahrt nach Amerika wurde nichts. Denn kurz nach dem Start explodierte der Ballon, und MacMurdock kam ums Leben. Der Professor vermutet, daß der Ballon bereits vor dem Start manipuliert wurde und folgert: "Mord!". Wer hätte sich Zugang zum Schloßhof verschaffen und eine Bombe am Ballon deponieren können?

   
8

Wettbewerb der Detektive

In London ist der Innenminister Seiner Majestät, Lord Chesterfield, spurlos verschwunden. Dem Ruf des Königs folgt Professor van Dusen selbstverständlich ohne jedes Zögern, zumal er ein persönliches Interesse mit dem Fall verbindet. Doch König Edward VII. hat eine weitere Person mit der Aufklärung des Falls beauftragt: Shemlock Homes. Englands berühmtester Detektiv wagt es, der legendären Denkmaschine Konkurrenz zu machen. Während Homes hektisch und unpräzise in den Tag hinein ermittelt, arbeitet van Dusen - wie es seine Art ist - ruhig und gelassen. Nach drei Tagen läßt Seine Majestät bitten...

   
9

Ein Mörder bei Madame Tussaud

Im "Savoy" - Professor van Dusen und Hatch waren dort abgestiegen - entdeckte der Zimmerkellner die Leiche von Mr. Dixon. Was lag näher, als den Professor um Mithilfe bei der Aufklärung des Mordes zu bitten. Nach dem Verhör des Kellners, der dem Professor versicherte, einen Mann vor dem Zimmer 412 gesehen zu haben und der ihm eine Personenbeschreibung servierte, die auf jeden x-beliebigen Gast zutreffen könnte, begibt sich der Professor höchstpersönlich in die 4. Etage. Daß Mr. Dixon erschlagen und beraubt worden war, sah van Dusen auf den ersten Blick. Auf den zweiten sah er dann einen Papierschnipsel in der Hand des Toten, für das ungeschulte Auge war nur ein sinnloses Gekritzel zu erkennen. Der Professor jedoch sah sofort, daß es sich hier um einen technischen Entwurf eines neuartigen Typs von Maschinengewehren handelte. Erhärtet wurde sein Verdacht durch Oberst Pickersgill. Dieser bestätigte dem Professor , mit Mr. Dixon im Geschäft zu sein. Mit diesem Wissen leitete er eine neue Phase seiner Recherchen ein, bei der ihm die beiseite geschafte und gerade wiederentdeckte Armbanduhr des Toten neues Material lieferte. Die Spur des Mörders führte allem Anschein nach in das Wachsfigurenkabinett der Madame Tussaud. Was den Professor hier erwartete, brachte ihn aus der Fassung: inmitten einer Gruppe von Genies der Vergangenheit glänzte er als lebende Größe. Hatte man deshalb nur hergelockt?

   
10

Lebende Bilder - Toter Mann

Professor van Dusen ist auf dem Weg von Calais nach Paris. Schon im Zug läuft ihm eine Dame über den Weg, die einstmals zu seinen Lieblingsschülerinnen zählte, die dann aber durch den Tod ihrer Eltern ihr Studium abbrechen mußte. Sie war ebenfalls auf dem Weg nach Paris, um dort bei George Lumiès eine Stelle als Gouvernante anzutreten. Die Wiedersehensfreude ging schnell in tiefe Bestürzung über. Als nämlich der Zoll Mary Chitterley aufforderte, sie möge ihren Schrankkoffer öffnen. Der Inhalt entsprach keineswegs ihren Angaben. Statt Garderobe fand man eine Leiche im Koffer, die der Professor als die des George Lumiès identifizierte. Dieser Aussage konnte sich Mary Chitterley jedoch nicht anschließen, denn sie war noch am Tage zuvor von Lumiès persönlich engagiert worden und erkannte keine Ähnlichkeit zwischen dem Toten und Lumiès.

Von Inspektor Poubelle nach Einzelheiten befragt, konnte die Mademoiselle nur versichern, daß der Schrankkoffer mit ihren persönlichen Sachen von zwei Trägern zum Bahnhof geschafft wurde und daß sie mit dem Mord nichts zu tun habe. Wenn auch der Professor an der Glaubwürdigkeit ihrer Aussage nicht zweifelte, der Inspektor sah die Angelegenheit auf seine Weise und brachte die Dame erst einmal hinter Schloß und Riegel. Van Dusen wurde auf der Stelle tätig. Bei seinen außergewöhnlichen Fähigkeiten kann man nur hoffen, daß seine Recherchen Erfolg haben werden.

   
11

Van Dusens erster Fall

Man reist von Paris nach Bad Emsingen, in einen der feudalsten Badeorte Mitteldeutschlands. Das Ziel ist noch fern, die Bahnfahrt uninteressant. So kam es, daß Hatch den Einstieg des Professors in das Metier der Kriminologie für rekapitulierenswert erachtete und Van Dusens ersten Fall aufschrieb. Bei dieser geschickten Rückblende hat der Autor, Michael Koser, gleichzeitig die erste Begegnung dieser beiden Figuren mit verarbeitet. Es lag sechs Jahre zurück, als sich im Hafen von Brooklyn ein rätselhafter Unglücksfall ereignete. Ein Motorboot war mit Vollgas direkt auf den Pier zugesteuert. Der Mann am Ruder war tot. Der Tote trug eine Holländische Uniform, in seiner Tasche fand man ein Spitzentaschentuch mit den Initialen EBM, und er hieß Leslie Denninger, mehr wußte man nicht. Ein Fall, der dem Professor verlockend genug erschien, sich der Kriminalpolizei zur Verfügung zu stellen. Sehr schnell hatte er bei dem Toten etwas entdeckt, was der Polizei zwar nicht entgangen, ihr jedoch nicht beachtenswert erschien: einen etwa zwei Zentimeter langen Schnitt am rechten Handgelenk, der mit einem Heftpflaster versehen war. Damit - und aufgrund seines überaus großen kriminalistischen Scharfsinns hatte er das erste und wichtigste Glied in der Kette seiner weiteren Recherchen gefunden.

   
12

Stimmen aus dem Jenseits

Seine Durchlaucht, Fürst Amadeus Heinrich XII. von Schleuß-Reitz-Wittgenstein, zu dessen Fürstentum das kleine Bad Emsingen gehörte, lag im Sterben. Just zu dieser Zeit weilte Professor Dr. Dr. Dr. van Dusen an diesem Ort. Man ist in erlauchter Runde. Nicht nur der ungarische Graf Páloczi und die Baronin Ziegenhain zählen zu den Gästen des Hotels "Amadeus Heinrich", auch der Erbprinz des Fürstentums gibt sich die Ehre. Gelangweilt bringt man sich durch den Tag. Wen wundert es also, daß alle vor Begeisterung jubeln, als sich Madame Cassandra, das weltberühmte Medium ankündigt. Alle eilen in die Villa "Waldesruh", wo Madame in einer Privat-Séance ihre spiritistischen Fähigkeiten zum besten geben will. Mit Skepsis verfolgt der Professor Madame Cassandras theatralisches Getue. Zum Schluß nimmt sie den Erbprinzen in Audienz unter vier Augen, um ihm ein Staatsgeheimnis anzuvertrauen. Steht dieses in unmittelbarem Zusammenhang mit seiner Entführung noch in derselben Nacht?

Professor van Dusen beginnt sofort mit den Recherchen. Er hat bald die ersten Spuren gefunden, die Radspuren eines Wagens. Außerdem gibt es frische Kratzer auf dem Pflaster, ein Eisenrohr und eine Schraube. Ein Puzzle für van Dusen, der einmal wieder ganz in seinem Element zu sein scheint.

   
13

Wer stirbt schon gern in Monte Carlo

Der große Wissenschaftler PDDDVD und sein Assistent Hatch haben nunmehr ihr Domizil in Monaco aufgeschlagen. So will es der Autor Michael Koser in seinem Kriminalhörspiel "Wer stirbt schon gern in Monte Carlo". Ganz sicher niemand, der jeden Abend mit prallen Taschen das Spielkasino verläßt, wie der Marchese delle Rocca. Mit Neid blickt Hatch auf den Mann an seiner Seite. Der Professor hingegen erkennt in dem "Glückspilz" einen alten Bekannten wieder, den Grafen Páloczi, alias Gheorge Manolescu, der sich in Monte Carlo mit dem Namen Marchese della Rocca schmückt. Er wird am nächsten Morgen erschossen in seinem Bett aufgefunden. Ein Fall für Professor van Dusen? Wenn auch der örtliche Inspektor den Kriminologen vom Ort des Geschehens verbannt, weil dieser hier kein Motiv für ein Selbstmord erkennen kann, ist der Professor entschlossen, die Regie in die eigene Hand zu nehmen. Er verpflichtet die Detektivin Denise Maigret, die der Marchese wegen der zu erwartenden hohen Gewinne engagiert hatte. Sie konnte also mit absoluter Sicherheit bescheinigen, daß in der fraglichen Nacht niemand das Zimmer des Toten betreten noch verlassen hatte. Van Dusen wagt ein kühnes Experiment. Er will beweisen, daß er aus dem verschlossenen Zimmer - ohne Hinterlassung von Spuren - herauskommt. Wenn sein Experiment scheitern sollte, hat die Polizei Grund genug, den Fall della Rocca abzuschließen. Selbstmord wird man in den Akten nachlesen können.

   
14

Rotes Blut und weißer Käse

Im Tessin auf dem Monte Paradiso lebte eine kleine Gruppe, aus allen möglichen Ländern stammend, ganz zwanglos und ungeheuer natürlich, aßen Körner und weißen Käse und kritisierten die Laster der Zivilisation. Nicht gerade das Wahre für Hutchinson Hatch, den bekannten Vertilger schottischen Whiskys. Doch van Dusen wollte auf seiner Weltreise unbedingt einen alten Schulfreund besuchen: Dr. Pontifex, früher Pharmakologe, heute begeisterter Naturist. Auf dieser Insel der Seligen geschieht am hellichtem Tage und vor aller Augen ein unglaublicher Mord. Alle Bewohner der Villa geraten gleichermaßen in Verdacht.

   
15

Zocker, Zossen und Zinnober

Nach der Aussage von PVD zum vorliegenden Fall "Die Affäre um den Gardeleutnant, den König der Glücksspieler und die zwei Pistolenkugeln", sollte es sich kaum um den schwierigsten, wohl aber um den ausgefallensten und irreführendsten Fall seiner Laufbahn handeln.

Als Ehrengast des "Internationalen Physiker-Kongreß" wurde der Professor nach Berlin eingeladen. Hutchinson Hatch sein Assistent, Chronist und Begleiter folgte ihm.

Der dem Glücksspiel verfallene Leutnant von Knesewitz, der zukünftige Schwiegersohn des Bankiers Süßmilch, war mit einer hohen Summe bei dem Zockerkönig Korff verschuldet. Nun wurde der Zockerkönig in der Wohnung des Bankiers ermordet aufgefunden. Der unter Tatverdacht stehende Bankier wurde von Kommissar von Möllhausen verhaftet. Hatch mußte für den Professor sogar in die Unterwelt zu den Zockern steigen, um die Unschuld des Bankiers Süßmilch beweisen zu können. Auch van Dusens weitere Recherchen bringen einiges zu Tage, eine Laterna Magica spielte u. a. eine sehr wichtige Rolle.

   
16

Duell der Giganten

Kaum waren van Dusen und Hatch in St. Petersburg eingetroffen, da erklärte sie bereits ein unsympathischer Zivilist für verhaftet. Drei Soldaten mit aufgepflanztem Bajonett bugsierten die beiden Amerikaner in eine schwarze Kutsche. Als Ziel dieser Fahrt stellte sich die Peter-Paul-Festung, das russische Staatsgefängnis, heraus. Dort begrüßt sie der russische Innenminister Plehwe. Im Auftrag Seiner Majestät, des Zaren Nikolaus II., zwingt er sie zur Hilfe bei der Aufklärung einer brisanten Affäre. Denn aus Geheimdienstkreisen war bekannt geworden, daß die Japaner, die sich mit Rußland im Krieg befinden, vorhaben, die russischen Kronjuwelen zu stehlen.

   
17

Das Gefängnis des Grafen Dracula

Sofia im Herbst des Jahres 1904. Nachdem PVD einen Fall aufgeklärt hatte, in dem der Kronprinz Boris verwickelt war, lebte er jetzt als Ehrengast am fürstlichen Hofe wie die Made im Speck. Nach Tagen der Langeweile entschloß er sich, einen alten Freund in Bukarest zu besuchen. Aus dem Besuch wurde ein rumänisches Abenteuer. Schon an der Grenze wurde er vom Kutscher des Grafen Dracula abgefangen und in dessen Schloß entführt. Der Graf - informiert über die Einreise des Wissenschaftlers und sich erinnernd an die spektakuläre Flucht van Dusens aus dem Chisholm Gefängnis in New York - wollte den Kriminologen van Dusen selber auf die Probe stellen. Mit List lockte er ihn in eine Hütte und versperrte die Tür, die noch zusätzlich von zwei Hunden bewacht wurde. In dem engen Raum befand sich ein Safe mit einer Bombe, die nach Aussage des Grafen drei Tage später explodieren sollte. Van Dusen hatte also nur begrenzt Zeit, sich aus seinem Gefängnis zu befreien. Das Gehirn des Wissenschaftlers arbeitete auf Hochtouren, denn der Tag der Explosion rückte verdammt schnell näher.

   
18

Im Harem sitzen heulend die Eunuchen

Als harmlose Touristen, Konstantinopel besichtigend, treffen wir den großen Wissenschaftler van Dusen und den Journalisten Hutchinson Hatch im Orient, bis dem Professor eines Tages ein altes arabisches Manuskript angeboten wird, für das er großes Interesse zeigt. Der Professor und Hatch vertrauen sich einem Mann an, der beide zu dem Verkäufer jenes Angebots geleiten will. Daß sie dabei unfreiwillig im Harem Pascha Selims landen, der des Professors Dienste in Anspruch nehmen will, weil der ihm vom Sultan anvertraute wertvolle Schatz, der "Mond von Mekka", verschwunden ist und der Diebstahl dem Pascha das Leben kosten würde, bringt die beiden in eine gefährliche Lage.

Gelänge es dem Professor, den Schatz wieder herbeizuschaffen - oder auch nicht - auf alle Fälle würde der Pascha sich seiner Mitwisser entledigen. Dennoch versucht van Dusen diesen Diebstahl aufzuklären, aber gleichzeitig - wie seine kriminologischen Erfolge auch sein mögen - eine Fluchtmöglichkeit vorzubereiten, die wegen der Insellage zusätzliche Probleme aufwirft.

   
19

Der Fluch des Pharao

Professor van Dusen interessiert sich nicht so sehr für Pyramiden und Pharaonen, er ist in der Hauptsache nach Ägypten gekommen, um seinem Kollegen Professor Benedict auf die Finger zu sehen, der im Auftrage und Rechnung der Universität New York nun schon seit zwei Jahren "erfolglos" im Tal der Könige nach Pharaonen gräbt. Schon beim Verlassen des Dampfers scheint sich sein Auftrag zu einem Kriminalfall zu entwickeln. Zu Begrüßung steht nicht Professor Benedict am Kai, sondern dessen Assistent Dr. Oliver, der ihn mir der Nachricht empfängt, der Professor sei plötzlich verschwunden. Dr. Oliver fährt van Dusen und Hatch ins Tal der Könige, zu einer Stelle, an der Benedict demnächst mit seiner Grabung beginnen will. Sehr zum Erstaunen des Professors finden sie ein schon geöffnetes Grab vor, in dessen Kammer sie außer einer Mumie noch eine Leiche entdecken, die eine menschliche Figur fest in der Hand hält. Das ist für den Professor Beweis genug, es hier mit einem Grabräuber zu tun zu haben. In der Nähe des Grabes machen sie dann eine weitere Entdeckung. Aus dem Sand ragt ihnen eine Hand mit einer Tonscherbe entgegen. Bei näheren Untersuchungen kommt dann die Leiche von Professor Benedict zutage, der sich ohne Zweifel ebenfalls an den Schätzen der Grabkammer bereichern wollte. Auf welche Weise waren die beiden ums Leben gekommen? Bei den Toten gibt es nach eingehender Untersuchung keine Wunden, keine sichtbaren Verletzungen. Mit komplizierten "duseneigenen" Experimenten meint der Professor, der Todesart auf die Spur zu kommen.

   
20

Hatch will heiraten

Es geht turbulent zu an Bord der "Ormuz": Hatch macht die Bekanntschaft einer gewissen Miss Apex, die, wie er bald erfährt, in Wirklichkeit die Prinzessin Lascaris, Sproß einer uralten mit dem Königshaus verwandten ruritanischen Familie ist und dazu ausersehen war, ihre Hand dem Thronfolger zu reichen, es aber aus Abneigung nicht wollte. Jene Dame befindet sich also auf der Flucht und reist mit ihrem Liebhaber inkognito. Noch an Bord will sie den Grafen Barataro heiraten, um so einer Verbindung mit dem schwachsinnigen Thronfolger zu entgehen. Als der Graf jedoch erfährt, daß König Kasimir Geheimagenten ausgesandt hat, die sich ebenfalls an Bord befinden, sieht er sein Leben bedroht und gibt der Prinzessin den Laufpaß. Hatch, der Dame schon eine Weile zugeneigt, sieht nun für sich die Chance seines Lebens. Nachdem Bischof Templeton, der wie zufällig an Bord ist, den beiden seinen Segen gegeben hat, nimmt Professor van Dusen den Fall in die Hand, denn als stiller Beobachter hat er sich eine Menge Gedanken gemacht, die sich zu einer kriminologischen Geschichte zusammengefügt haben.

   
21

Der Kopfjäger von Singapur

Das blasierte Eigenlob des Gouverneurs von Singapur, Sir Francis Bannister, dem Professor van Dusen und sein Assistent Hatch ihre Aufwartung machten, näherte sich unaufhaltsam der Grenze des Zumutbaren, als eine Nachricht von Inspektor Boggles die erlösende Abwechslung und des Professors Blut in Wallung brachte: Eine kopflose Leiche war gefunden worden.

Der Kopfjäger von Singapur hatte zum zweiten Mal zugeschlagen. Eine Woche zuvor war Suran, dem Aufseher des Botanischen Gartens, ein schwer verletzter Mann entgegengetaumelt, den er eindeutig als William Tremayne erkannt hatte und der wenig später tot zusammengebrochen war. Mysteriös wurde der Fall, als die Leiche später ohne Kopf und ohne rechten Arm gefunden wurde. Um den Fall möglichst schnell zu den Akten legen zu können, hatte der Inspektor den Zeugen Suran des Mordes bezichtigt und einkerkern lassen. Also kann dieser den zweiten Mord nicht begangen haben.

Die Denkmaschine arbeitet auf Hochtouren. Die Aufklärung des ersten Mordes erscheint van Dusen unglaubwürdig und die Behauptung des Gouverneurs, nur ein Einheimischer wäre in der Lage, eine solche Brutalität zu begehen, nicht haltbar. Wen nimmt es Wunder, daß auch dieses Mal die Zweifel des Amateurkriminologen PDDDAVD ihre Berechtigung haben? Den endgültigen Beweis liefert die dritte kopflose Leiche.

   
22

Dr. Tschu Man Fu

Der Autor Michael Koser läßt in seinem Hörspiel "Dr. Tschu Man Fu" seine große Denkmaschine Professor van Dusen nach Shanghai reisen. Während er und Hatch sich im Hotelzimmer genüßlich dem Sektfrühstück hingeben, klopft es. Als Hatch die Tür öffnet, fällt ihm eine höchst ansehnliche junge Frau direkt in die Arme. In ihrem Rücken steckt ein Dolch. Vor ihrem letzten Atemzug stammelt sie noch ein paar Namen, mit denen van Dusen zunächst nichts anfangen kann. Als er dann aber vom Hotelportier erfährt, daß seine Suite zuvor von einem gewissen Mr. Ross bewohnt worden war, dessen Name er gerade noch von der Erstochenen gehört hatte, fängt der Kriminologe an, zu kombinieren. So kann er dem herbeigerufenen Inspektor gleich eine wertvolle Aussage mitgeben und erfährt von ihm, daß es noch zwei weitere Tote gibt, deren Namen das Opfer im Hotel ebenfalls genannt hatte. Diese Tatsachen lassen bei van Dusen nur einen Schluß zu: Zwischen den drei Morden muß es unmittelbare Zusammenhänge geben.

   
23

Robinsons Insel

In illustrer Gesellschaft mit Engländern, Holländern und Deutschen, an Bord der Dampf-Yacht "Annabella" treffen wir diesmal den großen PDDDAVD und seinen Begleiter Hatch. Man war unterwegs von Manila nach Sydney. Durch ein plötzliches Unwetter geriet die Annabella auf ein Riff. Alles flüchtete in Rettungsboote und trieb in der tosenden Südsee einer ungewissen Zukunft entgegen. Aber endlich kam Land in Sicht - eine Insel.

Der Professor konnte die Lage der Insel schnell orten Anhand von Berechnungen - so stellte er fest - lag die Insel genau zwischen den kolonialen Sphären der Engländer, der Deutschen und der Holländer. Durch diese Erkenntnis entbrannte sofort ein Streit unter den verschiedenen Landsleuten, da jeder Anspruch auf die Insel erhob und sie zum Besitz des jeweiligen Staates erklärte.

Diese Streitigkeiten faden durch einen Todesfall ein jähes Ende. Kommerzienrat Piefke war in einem kleinen Wäldchen erschossen worden. Seine Begleiterin Madame de la Mousse war ganz sicher, daß es sich bei dem Schützen um einen tätowierten Kannibalen gehandelt habe. Der Professor vermutete allerdings den Täter unter den Schiffbrüchigen, die - wie er zwar zugeben mußte - alle ein einwandfreies Alibi nachweisen konnten. Darum versucht er, durch ballistische und andere Experimente den Fall zu klären.

   
24

Die Erde hat ihn wieder

Endlich war es PDDDAVD gelungen, die Spaltung des Atoms in die Praxis umzusetzen. So stolz er einerseits auch sein konnte, so war er sich andererseits über die Gefährlichkeit dieser Entdeckung im klaren. Da er sie aber nur zur friedlichen Nutzung eingesetzt wissen wollte, verwahrte er die Erfindung in einem Koffer in seinem Safe. Dieser Koffer ist nun Gegenstand einer Gerichtsverhandlung, denn durch ihn wurde der Multimillionär Cosmo Caesar Cesselman ins Jenseits befördert. Als der Prozeß ins Stocken gerät, bittet man den weltweit bekannten Professor van Dusen um seine Mitarbeit. Daß er dann auf dem Parkett der Justitia ausrutscht, wäre keinem in den Sinn gekommen.

   
25

Prof. van Dusen und der Zirkusmörder

Professor van Dusen weilt nicht mehr unter uns. Dennoch läßt der Autor seinen Helden wieder agieren. Aus der prall gefüllten Mappe seines Journalisten Hatch greift Michael Koser den Fall "Professor van Dusen und der Zirkusmörder" heraus. Der Wissenschaftler schenkt dem Fall zunächst keine Beachtung - im Gegenteil - er ist ärgerlich als Mr.Bailey, Miteigentümer des Zirkus "Barnum und Bailey", ihn bittet, bei der Aufklärung am Tod eines Schimpansen mitzuhelfen. Erst als Bailey dem Professor einen Zettel mit ein paar Zahlen zeigt, den man bei dem ermordeten Schimpansen gefunden hatte, scheint van Dusen die Sache schon eine Überlegung wert zu sein. Wie richtig das war, sollte sich bald beweisen, denn schon bald gab es im Zirkus einen zweiten Mord. Es wurde ein Brief gefunden, der just dieselben Zahlen aufwies wie der Zettel bei dem Schimpansen. Da bekanntlich aller bösen Dinge drei sind, Läßt das dritte Opfer auch nicht lange auf sich warten. Clown Bobo bricht in der Manege tot zusammen. Gift ist hier die Todesursache. Im Trikot des toten Bobo steckte ebenfalls eine Mitteilung mit den Zahlen 6, 7, 8, 9.

   
26

Prof. van Dusen rettet die Venus von Milo

Monsieur Popelotte, Direktor des Louvre, ist vermutlich einem Betrüger aufgesessen. Popelotte hatte einen Tizian angekauft, den Kunstexperten für eine Fälschung halten.

Da Popelotte vor Jahren in einer Zeitschrift gelesen hatte, daß der große Wissenschaftler Professor van Dusen mittels entdeckter X- oder Röntgenstrahlen die Echtheit von Gemälden bestimmen kann, bittet der Direktor van Dusen um Mitarbeit. Gerade liegt das Ergebnis seiner Untersuchung vor: der Tizian ist eine Fälschung, kommt eine neue Tragödie auf ihn zu. Aus dem Louvre war die Venus von Milo gestohlen worden. Was Arsène Lupine, der berühmt-berüchtigte Gentleman-Gauner, dem Direktor vorher schriftlich kurz und sachlich mitgeteilt hatte: er werde die Venus von Milo entführen, hatte er in die Tat umgesetzt, obwohl Popelotte die echte Venus von Milo vorsorglich ins Magazin hatte bringen lassen. Für van Dusen ergibt sich zunächst die Frage, wie war es Lupine möglich gewesen, diese immerhin schwere, steinerne Schönheit aus dem Magazin zu entfernen?

Während van Dusen sich seine Gedanken macht, teilt Lupine dem Direktor mit, daß er gegen eine beträchtliche Summe die Dame wieder zurückgeben werde. Die Geldübergabe verlangt der Räuber an einem ungewöhnlichen Ort - wie dem Pissoir im Jardin du Luxembourg.

   
27

Prof. van Dusen und der schreckliche Schneemensch

Professor van Dusen will sich einen langgehegten Wunsch erfüllen und das größte Lama-Kloster in Ost-Tibet besuchen, um dort die einzigartigen Objekte zu besichtigen, zu denen auch das vollständig erhaltene Fell eines rätselhaften Schneemenschen gehört. Außerdem besitzt das Kloster Kumbum eine bedeutende medizinische Hochschule, an der van Dusen die Mysterien fernöstlicher Heilkunst studieren möchte.

Trotz massiver Warnungen eines Unbekannten, dem Kloster fernzubleiben, weil der Tod ihm dort gewiß sei, will van Dusen nach zweimonatlicher Exkursion durch Asien, nach Strapazen und Entbehrungen so kurz vor dem Ziel seiner Wünsche nicht aufgeben. Nach ihrer Ankunft müssen sie feststellen, daß sie in der Tat keine gerngesehenen Gäste sind. Das Innere des Gebäudes vermittelt ihnen eine finstere und gespannte Atmosphäre. Und in der medizinischen Hochschule wird ihr Schicksal scheinbar besiegelt, denn Neugier verlangt ihren Preis - oder wie der Buddha sagt: "Verlangen erzeugt Leiden".

An Händen und Füßen gefesselt werden beide auf Kamele geladen und in der Wüste ausgesetzt. Hunger und Durst sollen sie erleiden, so will es der Abt des Klosters. Doch die Rechnung geht nicht auf. Der Abt hat das erfinderische Gehirn des Professors weit unterschätzt und als er seinen Irrtum schließlich erkennt, schickt er zwar den unmißverständlich zum Äußersten entschlossenen Schneemenschen hinterher, aber van Dusen ist erneut eine Nasenlänge voraus. Kein Wunder, daß der nun erst recht den Ort des Bösen aufzusuchen gedenkt.

   
28

Prof. van Dusen auf dem Hochseil

Drei auf sonderbare Weise verschwundene Varietékünstler waren ganz offensichtlich einem Hypnotiseur zum Opfer gefallen, dessen Absicht es war, den künstlich herbeigeführten Zustand der Bewußtseinseinengung für kriminelle Taten zu nutzen.

Als das vierte Opfer dran glauben muß, kommt Licht in die Affäre. Annie Oakley ist imstande noch kurz vor ihrem Tod dem Professor ein paar Hinweise zu geben, deren Auswertung eine Kombinationsgabe von der Güte eines van Dusen voraussetzt.

   
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Wo steckt Prof. van Dusen?

Ein Brief aus dem schönen Neapel an den zurückgebliebenen Hatch ist das letzte Lebenszeichen. Danach ist Professor van Dusen verschwunden, verschollen, wie von Erdboden verschluckt.

Als Hatch dem Meister nach Neapel folgt, muß er feststellen: Im angegebenen Hotel ist van Dusen völlig unbekannt, nicht einmal die Polizei kann feststellen, wo er steckt. Hatch ist ratlos. Aber da erinnert er sich an die kriminalistischen Lektionen des Professors. Er beschließt die Spur des Verschollenen zu suchen und ihr zu folgen. Dabei stoßen ihm merkwürdige Dinge zu: Er wird auf nächtlicher Straße überfallen, ein Unbekannter verabredet sich mit ihm, er stolpert über eine Leiche, wird als Mörder gejagt - und ohne die rechtzeitige Hilfe der schönen Gina wäre auch Hatch spurlos verschwunden.

So aber wird die Spur, die zum Professor führt, immer deutlicher. Eine Verschwörung steckt hinter seinem Verschwinden, eine ungeheuerliche Intrige der Camorra, der neapolitanischen Verbrecherorganisation.

   
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Prof. van Dusen und der grundlose Mord

Der Wissenschaftler und Hatch hatten auf ihrer Weltreise auch einen Abstecher nach England gemacht. In London hatte sich der Professor durch sein Können auf allen Gebieten der Naturwissenschaft einen großen Namen gemacht, der ihm Ehre und Bewunderung einbrachte. Als Anerkennung ließ die Königliche Gesellschaft von dem bekannten Künstler Sir Philip Evan-Burnes ein Portrait der Professors anfertigen, das seinen Platz im Gebäude der Gesellschaft finden sollte. Doch gerade hatte der Maler seine Arbeit beendet, war er tot - ermordet!

Diese Nachricht erreichte van Dusen und Hatch zwei Monate später in Schottland. Sofort kehrten die beiden nach London zurück, denn zu diesem Fall konnte der Professor eine wichtige Aussage machen. Bei der letzten Sitzung im Atelier des Künstlers war aus nächster Nähe ein Pistolenschuß abgegeben worden, dem der Maler aber keine Bedeutung beimaß. Van Dusen jedoch war dieser unerwartete Schuß eine Notiz wert. Er notierte sich die genaue Uhrzeit - für alle Fälle. Damit konnte er nun vor Gericht eine brauchbare Aussage liefern.

   
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Prof. van Dusen gegen das Phantom

Im mondänen Badeort Biarritz verwickelt Autor Michael Koser die Denkmaschine Professor van Dusen in eines der unglaublichsten Abenteuer, in eine Affäre um den Juwelenschatz der Kaiserin Eugénie und um den berüchtigten Superverbrecher Monsieur Fantôme. Dort, an des Meeres Strand, ziehen die beiden Weltenbummler einen Toten aus dem Wasser, der bei genauerer Betrachtung Merkmale einer grausamen Folterung aufweist. Der Kommissar identifiziert diesen Mann als Monsieur Bernhard Lepic aus Paris. Ein bei ihm gefundenes Dokument weist ihn als Agenten im Dienste des Finanzministeriums der französischen Republik aus, das die Unterschrift von Minister Rouvier trägt. Sein Auftrag ist es, nach dem Juwelenschatz der Kaiserin, Gattin von Kaiser Napoleon III., zu fahnden. Sie war nach dem Zusammenbruch des Französischen Kaiserreichs nach England getürmt und hatte den Schatz beiseite gebracht, der immer noch Eigentum der Französischen Republik ist.

Nachdem Professor van Dusen alles scharf einkalkuliert zu haben glaubte, konnte er mit den Recherchen beginnen. Daß die sich dann als lebensbedrohend darstellen, lag an Monsieur Fantôme, dessen Existenz er bei seinen Überlegungen völlig außer acht gelassen hatte.

   
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Prof. van Dusen und das Auge des Zyklopen

Die New Yorker Kriminalpolizei unter Leitung des Detective-Sergeant Caruso fahndet schon längere Zeit nach einer internationalen Hochstaplerin namens Maureen O'Shaughnessy alias "Die Sirene". Leider ohne Erfolg, denn sie arbeitet äußerst geschickt. So ist es bisher Caruso nicht gelungen, ausreichendes Beweismaterial zusammenzutragen, um die Verbrecherin hinter Schloß und Riegel zu bringen. Da hat der Sergeant einen kuriosen Einfall: man muß der Sirene einen Köder zuspielen und - falls sie anbeißt - auf frischer Tat festnehmen.

Der Multi-Millionär Osgood P. Quackenbush wäre der richtige Mann für diese Aktion. Er hatte kürzlich einen teuren Rubin mit dem romantischen Namen "Auge des Zyklopen" erstanden. Die Sirene würde dieser Kostbarkeit nicht widerstehen können, gäbe man ihr die Gelegenheit, sie zu stehlen. Zunächst wird der Rubin der Öffentlichkeit präsentiert. Danach inseriert der Multi-Millionär in allen New Yorker Zeitungen nach einem Zimmermädchen, in der Hoffnung, unter den Bewerberinnen auch jene "Dame" zu finden. Alles funktioniert nach Plan. Die Sirene kommt - aber sie siegt. Caruso gerät in eine fatale Lage und wendet sich in seiner Not an Professor van Dusen.

   
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Prof. van Dusen und der fliegende Teppich

Die Geschichte nimmt ihren Anfang an Bord der "Karthago", die gerade im Hafen von Oran vor Anker gegangen ist. In der Kabine des Schiffes war es zu einem unvorstellbaren Wortwechsel zwischen Professor van Dusen und Hutchinson Hatch gekommen, weil Hatch dem Wissenschaftler einen Irrtum unter die Nase gerieben hatte. Daß er sich damit den Zorn des Professors zuzieht, hat er nicht mit einkalkuliert. Alles, was der Professor über Hatch denkt, donnert er ihm an den Kopf. Das ist dem Journalisten zuviel. Er geht von Bord, um seinen Kummer in der Bar "Zum Kakadu" zu ertränken.

Hier fällt er Sergeant Canaque anheim, der unterwegs ist, neue Männer für die Fremdenlegion anzuheuern. Hatch geht dem gerissenen Sergeant leicht ins Netz und ist nicht wenig erstaunt, am nächsten Morgen in der Kaserne der Fremdenlegion zu erwachen.

Der Professor wartet vergeblich auf den Freund, von dessen Rückkehr er überzeugt ist. Als die "Karthago" die Anker lichtet, geht auch van Dusen von Bord, denn er fühlt, daß etwas Außergewöhnliches passiert sein muß. Die Denkmaschine beginnt zu überlegen, wo sie ansetzen muß, um Hatchs Spur zu finden.

   
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Prof. van Dusen hilft Scotland Yard

Die ungeheuerliche Geschichte beginnt mit einem Brief, in dem ein avisierter Mord in der Tat stattfindet. Das Opfer ist der von seiner Familie verstoßene Eric Pomfret, ein Poet, der sich nach den Querelen mit der Familie jetzt Eric Blair nennt. Er bleibt auch im Verborgenen als er vom Tod seines Vaters hört und in den Zeitungen liest, daß nach ihm gefahndet wird.

Der Nachlaßverwalter Summerbee hat daraufhin Verbindung mit einer entfernten Nichte des Verstorbenen aufgenommen. Sie soll an Erics Stelle Erbin des riesigen Vermögens werden.

Während die Formalitäten noch im Gange sind, meldet sich Beryl Crosby, eine Freundin des jungen Poeten, bei Rechtsanwalt Summerbee. Sie ahnt natürlich nicht, daß sie mit ihren Aussagen das Todesurteil für ihren Freund gesprochen hat.

   
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Prof. van Dusen und der Schatz des Maharadschas

Am 3. April lief die "Ormuz" mit Professor van Dusen und Hutchinson Hatch an Bord in den Hafen von Bombay ein. Kaum hatten sie den Fuß auf festen Boden gesetzt, wurden sie von dem Premierminister des Maharadscha von Krischnapur angesprochen. Hoheit hatte seinen Untertan nach Bombay geschickt mit der Bitte, der Professor möge in einer dringenden Angelegenheit zu ihm kommen. Daß sich hier einer der sensationellsten Fälle anbahnte, wurde dem Amateur-Kriminologen sofort klar.

Die Vorfahren seiner Hoheit hatten aus Umsicht für den legendären Schatz des Maharadascha ein ausgefallenes Versteck gewählt. Damit es für Fremde geheim blieb, ließ er von einem wandernden Tätowierer bei fünf seiner untersten Diener die Beschreibung des Ortes ins rechte Ohr stechen, und zwar so, daß nur alle fünf Ohren zusammen den kompletten Plan ergaben. Zwei der Geheimnisträger waren nun ermordet worden. Bei beiden Toten fehlte das rechte Ohr. Ein dritter Geheimnisträger wurde, während der Professor recherchierte, mit einem Schal erwürgt aufgefunden. Auch ihm fehlte das rechte Ohr. Ein Ohrenschmaus sozusagen, der hier dem Professor geboten wurde und an dessen Aufklärung er nun fieberhaft arbeitete.

   
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Prof. van Dusen im wilden Westen

Am 13. Juli 1902 treffen Professor van Dusen und sein Freund Hatch in Santa Fé ein. Diese Reise nach New Mexiko hatte ihnen der damalige Präsident Teddy Roosewelt eingebrockt. Der 1. Mann der Vereinigten Staaten hatte Edison beauftragt, einen gepanzerten Tank zu erfinden. Nun war dieses so schlecht und recht funktionierende Fahrzeug bei einer Probefahrt auf dem Versuchsgelände mitsamt dem Erfinder verschwunden. Seine Spuren enden abrupt an einem Salzsee 5 Kilometer südlich von Los Alamos. Am Ort des Geschehens angelangt, wußte der Professor sofort, daß die Banditen hier täuschen wollen. Sie hatten Edison rückwärts in den eigenen Spuren gehen lassen, so daß der Eindruck entstand, Edison hätte sich in Luft aufgelöst. In Wirklichkeit hatte man den Erfinder in entgegengesetzter Richtung abtransportiert. Eine Spurenfindung in dieser Richtung war fast unmöglich, weil der felsige Boden keine Abdrücke hergab. Doch ein Professor van Dusen wirft die Flinte nicht ins Korn - er glaubt immer an sich und seinen Erfolg. Daß er sich dabei auf gefährliche Pfade begibt, ist für den Wissenschaftler nichts ungewöhnliches.

   
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Prof. van Dusen und der Vampir von Brooklyn

In Brooklyn treibt ein Vampir sein tödliches Unwesen, immer nach der gleichen Machart: Die Opfer werden mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen und haben zwei Wunden an der Schlagader, die einem Biß von zwei scharfen Zähnen gleichen. Sie sind in ihren Schlafzimmern aufgebahrt, von brennenden Kerzen flankiert, in den gefalteten Händen halten sie einen Zettel mit Vampir-Versen. Unmittelbar nach dem Mord wird vom Telefonapparat des Opfers die Polizei verständigt.

Während der Professor am Tatort seine Pläne für die Recherchen macht, ist ein 7. Opfer zu beklagen. Um den Täter zu entlarven, greift der Wissenschaftler zu einem gewagten Mittel, zu einem äußerst gefährlichen Spiel.

   
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Prof. van Dusen und die blutige Botschaft

Der Ort des Geschehens ist Berlin im Jahre 1904. Daß man in der preußischen Metropole von Professor van Dusen und seinen kriminologischen Ambitionen wußte und sie sich zu Nutze machen wollte, war nichts Außergewöhnliches.

Im Zimmer 29 - im Hotel Kaiserhof - direkt über dem Zimmer des Professors ertönte ein unüberhörbarer Schrei. Wenige Minuten danach erschien der Direktions-Assistent Benno Merzhase und bat den Professor das besagte Zimmer einmal näher zu begutachten. Dem Hobby-Kriminologen bot sich ein Bild des Grauens. Die sofort eingeleitete Analyse des Blutes ergab, daß es sich nicht um Menschenblut, sondern um das Blut eines Hausschafes handelte. Hier wurde ihm etwas vorgemacht, um ihn von einem größeren Verbrechen abzulenken. Plötzlich erinnerte er sich an den Besuch des Geheimen Oberregierungsrates von Rundstertz am Morgen, der ihm erzählte, in seinem Büro sei der Wandtresor geknackt worden, um Pläne des Reichsschatzamtes einzusehen, die den präzisen Weg zum Reichskriegsschatz im Spandauer Juliusturm aufzeigten.

Als dieses "Theater" fehlgeschlagen war, suchten die Täter nach einem neuen Ablenkungsmanöver: sie entführten kurzerhand Hatch. Damit machten sie jedoch einen entscheidenden Fehler.

   
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Prof. van Dusen auf der Hintertreppe

Eigentlich sollte es ein normaler touristischer Ausflug werden. PDDDAVD wollte im verrufenen Londoner East End die Ecken und Winkel besichtigen, in denen fünfzehn Jahre zuvor Jack the Ripper gemordet und Bäuche aufgeschlitzt hatte - aus rein amateur-kriminologischem Interesse, versteht sich. Doch dann geschieht plötzlich etwas ganz und gar Unnormales: Van Dusen und Hutchinson Hatch, sein treuer Assistent und Chronist, beobachten, wie ein Mensch verschleppt, womöglich ermordet werden soll. Keine Frage - beide nehmen die Verfolgung auf.

Damit beginnt ein Fall, der unter den bisher 39 Fällen des großen Detektivs der vielleicht aufregendste und gefährlichste ist. Von den Slums im Osten Londons führt die Spur zum Britischen Museum, von dort über einen beliebten Vergnügungspark, einen historischen Friedhof und eine noch historischere Ruine zu den Schienen der Bahnlinie London?Liverpool und schließlich zurück nach London, diesmal allerdings ins elegante West End.

Es wimmelt von mysteriösen Verfolgern in immer neuen Maskierungen, von geheimen Gängen, doppelten Böden, unterirdischen Schlupfwinkeln. Wände und Falltüren öffnen sich, Menschen verschwinden, um anderswo wieder aufzutauchen, ein rätselhafter Ritterorden aus dem Mittelalter scheint eine große Rolle zu spielen, aber auch ein höchst neuzeitlicher Verbrecher-Boss, den man allgemein unter dem Namen "Die Maske" kennt.

Ein richtiger Hintertreppen-Roman mit allen Schikanen - und PVD wäre nicht die "Denkmaschine", wenn er nicht bald erkennen würde, was wirklich hinter all den geheimnisvollen Ereignissen steckt. Es gelingt ihm nicht nur, sich aus einer hoffnungslosen Situation buchstäblich herauszudenken, er demaskiert auch "Die Maske" und findet den sagenumwobenen Schatz der Tempelritter.

   
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Schall und Rauch

Der Professor zeigt den Verantwortlichen des Savoy-Hotels in London, indem er zur Zeit wohnt, das Gutgläubigkeit und Blauäugigkeit Hochstaplern Tür und Tor öffnen.

Mögen die Tricks dieser Gilde auch noch so gut oder perfide ersonnen sein, ein Professor van Dusen ist durch nichts, aber auch durch gar nichts, zu bluffen. Ein russischer Fürst verschwindet, mit ihm auch die sechs großen Perlen.

   
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Prof. van Dusen trifft Kaiser Wilhelm

Bis heute ist sie ein streng gehütetes Geheimnis geblieben, die sensationelle Affäre um den deutschen Kaiser Wilhelm II., die sich im Jahre 1904 auf der ostfriesischen Insel Norderney zugetragen hat. In der Öffentlichkeit kursierten damals nur vage Gerüchte über eine gewisse delikate Angelegenheit, in der die Denkmaschine Seiner Majestät zu Diensten sein konnte. Am einsamen Strand der Nordseeinsel werden PDDDAVD und sein treuer Assistent und Chronist Hutchinson Hatch von einer strengen Dame in Schwarz gekidnappt und im Meer ausgesetzt. Unversehens sind die beiden in eine politische Intrige von höchster Brisanz verwickelt.

   
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Dritte Runde für van Dusen

Auf dem Wege nach Konstanza werden der Professor und Hatch mit militärischer Gewalt aus dem Zug geholt und dem Kronprinzen Ferdinand von Rumänien zugeführt, dessen Sohn entführt worden ist. Die üblichen Suchaktionen sind ergebnislos verlaufen. Doch die Recherchen des Professors bringen ihm die Erkenntnis, daß sich beide noch auf dem Schloß aufhalten müssen. In der kronprinzlichen Menagerie beobachtet er die Menschenaffen, in der Hauptsache einen kränkelnden Orang Utan. Als der eilig herbeigerufene Tierarzt erstochen aufgefunden wird, ist für van Dusen sicher, daß dieser Mord mit der Entführung des Prinzen zusammenhängt.

   
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Prof. van Dusen und der Leichenräuber

Wegen eines Artikels im Daily New Yorker von Hutchinson Hatch verliert jemand die Nerven und beginnt, auf dem Marble Friedhof die Gräber zu manipulieren. Pech für den Leichenräuber, daß Pop Moonshine, ein obdachloser Trinker, in einem der zahlreichen Mausoleen nächtigt und unfreiwillig Zeuge einer unglaublichen Grabschändung wird. In der Hoffnung auf ein paar Cents berichtet er an nächsten Tag Hatch, was er gesehen hat. Als Hatch im Auftrag des Professors Moonshine ausfindig machen soll, kommt er zu spät: Er findet ihn im Asylheim, an einer Zyankalivergiftung verendet.

   
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Prof. van Dusen und der Mafia-Mord

"Die Mafia - ein Unterwelt-Phänomen, eine Organisation des professionellen Verbrechens - für derart banale Formen der Kriminologie pflegt ein Professor van Dusen sich bekanntlich nicht zu interessieren", gab eben dieser noch hochnäsig von sich, bevor ihn äußere Umstände zu einem Meinungsumschwung bewegten. In der 35. Straße werden van Dusen und Hutchinson Hatch in eine Kutsche gezerrt und in das Quartier des ermordeten Mafia-Bosses Pasquale Malavita verschleppt. Nun entwickelt die Denkmaschine ein nicht ganz uneigennütziges Interesse, herauszufinden, wem es gelungen war, den äußerst gut bewachten Mafia-Boß zu erschießen.

   
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Prof. van Dusen und die verschwundenen Millionäre

Da Detective-Sergeant Caruso bei seinen Recherchen - wie schon so oft - erfolglos geblieben war, muß PDDDAVD den Fall um die verschwundenen Millionäre selbst in die Hand nehmen. Er kommt auf die abstruse Idee, seinen Assistenten Hutchinson Hatch als Lockvogel vorzuschicken. Daß er ihn damit einem rücksichtslosen Entführer aussetzt, kann sich ein vergeistigter van Dusen nicht vorstellen.

Um diese Rolle glaubwürdig darstellen zu können, muß Hatch heiraten. Der Professor hat nämlich herausgefunden, daß der Täter nur da zuschlägt, wo die Finanzen stimmen, nicht aber die Ehe. Van Dusens trickreicher Einfall trägt schon bald Früchte. Nach ein paar Tagen erscheint bei Hatch ein gewisser Mr. Phoenix, der ihm sein Mitgefühl wegen der mißglückten Ehe ausspricht und ihm gleichzeitig unterbreitet, ihn gegen eine hohe Summe von der Qual des Ehejochs zu befreien.

Doch Verbrechers Wege sind unergründlich. Hatch ist und bleibt wie vom Erdboden verschluckt, obwohl der Professor alle Sicherheitsmaßnahmen getroffen hat.

   
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Prof. van Dusen und der schwarze Ritter

"Geheimnisvoller Mord in Glastonbury! - Tödlicher Spuk an König Artus' Grab! Mysteriöser schwarzer Ritter am Tatort gesichtet!" Nicht nur diese Schlagzeilen hatten van Dusen und Hatch angelockt, sondern auch die Eröffnung einer Ausstellung, die dem legendären König Artus gewidmet war. Kurz vor Glastonbury begegnen sie einer mitternächtlichen Geisterbeschwörung und einem Ritter in schwarzer Rüstung. Am nächsten Tag verschwindet der wertvolle Siegelring von König Artus. Ein Fall, dessen Lösung höchsten Spürsinn und logisches Denken erfordert, zumal Beweise fehlen, wie eine formal argumentierende Justiz sie zu verlangen berechtigt ist.

   
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Prof. van Dusen in Marokko

Im Jahr 1905 reisen PVD und HH inkognito durch Marokko. Als sie das Hotel erreicht haben, finden sie in einer ihrer Satteltaschen ein Dokument, abgefaßt in der edlen Sprache des Propheten: das Testament der verblichenen Sultans von Marokko, in dem er seinen älteren Sohn Mulei Muhammed zu seinem Nachfolger bestimmt und damit seine früher getroffene Entscheidung zugunsten seines jüngeren Sohnes Mulei Abdul Asis widerruft. Dieser nämlich sei nicht sein Sohn, sondern der eines sudanesischen Küchensklaven. Da schwant den beiden, daß der Besitz dieser Urkunde sie unter der Regierung von Sultan Mulei Abdul Asis in Schwierigkeiten bringen könnte…

   
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Ein Dinosaurier für Prof. van Dusen

Shinbone/Wyoming, im Jahre 1902. Ein langweiliges Nest, in dem Professor van Dusen und sein Begleiter und Chronist Hatch gelandet sind. Mitten in der Wüste, weitab jeglicher Kultur...

Wieder einmal hatte es das Schicksal anders gewollt und die Pläne des großen Wissenschaftlers und Amateurkriminologen van Dusen durchkreuzt: Mit der Eisenbahn unterwegs zur Naturobservation im Yellowstone-Nationalpark ereilt den großen van Dusen der Hilferuf der jungen Wissenschaftlerin Miss Gilmore, die in der Nähe des Prärie-Städtchens Shinbone nach den Knochen vorweltlicher Lebewesen gräbt. Sie fühle sich verfolgt, bedroht und ihre wissenschaftliche Arbeit sei in Frage gestellt, schreibt sie in ihrer Nachricht an Professor van Dusen.

Für ihn und Hatch Grund genug, ihre Reise in Shinbone zu unterbrechen, um sich der Nöte Miss Gilmores anzunehmen. Doch sie kommen zu spät. Van Dusen und Hatch finden Miss Gilmore tot an ihrer Grabungsstätte. Gespickt mit Indianerpfeilen...

   
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Prof. van Dusen und der Fall Hatch

Ist Hutchinson Hatch, der Assistent und Chronist Professor van Dusens, tatsächlich ein gefährlicher Irrer? Der allerdings recht merkwürdige Psychiater Dr. Shrink jedenfalls will von dieser Diagnose nicht abrücken. Für Lieutenant McCoy von der Polizei in San Francisco ein guter Grund, Hatch in seiner Gefängniszelle sitzen zu lassen.

Wie er da hinein geriet? Eine lange und wirre Geschichte. Jedenfalls behauptet Hatch hartnäckig, ein toter Hutchinson Hatch, sein zweites Ich sozusagen, verfolge ihn, seit er in ein geheimnisvolles Spukhaus gelockt worden sei..

   
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Prof. van Dusen und die sieben Detektive

Als im "San Francisco Examiner" ein Hinweis auf den nahenden 60. Geburtstag am 2. März 1906 des "größten Wissenschaftlers unserer Zeit" erscheint, verspürt Professor van Dusen das dringende Bedürfnis, sich dem drohenden Geburtstagsrummel zu entziehen. Gerade rechtzeitig trifft eine Einladung für den Professor und seinen Begleiter Hutchinson Hatch in das Hotel Wawona im Yosemite-Nationalpark ein.

Die beiden machen sich auf die Reise und werden, wie in dem Brief beschrieben, von der Endstation Raymond abgeholt. Doch daß der Chauffeur sie mitten auf der Strecke aussetzt, war nicht verabredet.

Zu Fuß wandern sie über Schneefelder und Gletscher, bis sie eine phantastische Burg erreichen. Dort werden die Denkmaschine und ihr Chronist bereits erwartet. Was jedoch zunächst wie eine Geburtstagsüberraschung aussieht, entpuppt sich schnell als ein makabres Spiel. Oder doch kein Spiel?

   
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Prof. van Dusen fährt Schlitten

Hoch in den Norden hat es Professor van Dusen verschlagen, nach Alaska. Die Schlittenfahrt ist, wen wundert es, eine Verbrecherjagd. Mit von der Schlittenpartie: die Polizei von Dawson City, Alaska, und selbstverständlich Assistent und Chronist Hutchinson Hatch. Der vom Professor eigens für die Schneeverhältnisse des hohen Nordens und für die Verfolgung konstruierte Pumpenmotor-Schlitten erweist sich allen konventionellen Husky-Schlitten und Fluchtmethoden als überlegen.

Aber dann ist da noch der zu lösende Fall, ein "unmögliches" Verbrechen, bei dem ein PVD wieder einmal die Beschwichtigungsformel nicht gelten läßt, daß nicht sein kann, was nicht sein darf. Also fällt auch das ausgeklügelte Verbrechen nicht ins alaskische Winterloch ... Und Hutchinson Hatch ist der Reporter, nicht nur des rauhen Goldgräberlebens, sondern auch dieses Van-Dusen-Falles.

   
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Prof. van Dusen läßt die Sau raus

Selbst ein Professor van Dusen benötigt einige Zeit, bis er sich zur angemessenen Wertschätzung des erlauchten Borstenviehs aufrafft. Das Schwein ist schließlich keine x-beliebige Sau, sondern eine dreifach preisgekrönte Berkshire-Aristokratin namens Marquise. Schließlich kommt der berühmte Kriminologe nebst Assistent Hatch ja nicht alle Tage nach Mittelengland und in ein Dörfchen mit dem schmackhaften Namen Little Bacon. Um aber besagte Sau rauslassen zu können, muß der Professor sie erst einmal aufstöbern; sie ist nämlich gekidnappt worden. Natürlich löst van Dusen diesen Fall mit gewohnter Souveränität, aber auch er kann eine blutige Mordtat nicht verhindern.

   
53

Prof. van Dusen fällt unter die Räuber

Im August 1904, als noch Räuber in den wilden Schluchten des Balkan lebten, wird eine Touristengruppe überfallen, verschleppt und tagelang festgehalten. Kein geringerer als der Räuberhauptmann wird ermordet. Ein zweiter Mord folgt. Rein zufällig gehören auch PDDDVD, die Denkmaschine und sein Chronist, Hutchinson Hatch, zur Touristengruppe. Hatch gerät in den Verdacht, den Hauptmann vergiftet zu haben. Die Räuber spitzen schon den Pfahl an, auf den sie Hatch setzen wollen.

   
54

Im letzten Moment: Prof. van Dusen

Francis Kelly ist rechtskräftig verurteilt. In der Todeszelle von Sing Sing erwartet er seine Hinrichtung auf dem elektrischen Stuhl. Ihm wird der Mord auf einem High-Society-Kostümfest angelastet, das dessen Gastgeber nicht überlebt hat. Der Angeklagte Kelly hatte unermüdlich behauptet, das Opfer nur erschrecken, nicht jedoch erschießen zu wollen. Mit Platzpatronen kann man schließlich niemanden ermorden. Logisch: Der wirkliche Mörder ist auf freiem Fuß. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn 30 Stunden später soll Kelly hingerichtet werden...

   
55

Prof. van Dusen und der Mord im Club

Der abenteuerliche Lebensweg des großen Wissenschaftlers Professor van Dusens führt ihn und Hutchinson Hatch 1903 nach London. Im West End treffen sie im altehrwürdigen Globetrotter Club auf einige Herren, die sich zum Mittagsschlaf in den Lesesaal zurückgezogen haben. Während Hatch noch über die "Mumien" spottet, die in dieser "Leichenhalle" schnarchen, fällt ihm buchstäblich eine Leiche vor die Füße: Afrikaforscher Sir Roderick Spargo.

Bei den Ermittlungen ist der berühmte Amateurkriminologe auf die Zeugenaussagen der anderen Clubmitglieder angewiesen, deren Wahrnehmungsfähigkeit altersbedingt leicht eingeschränkt ist. Eine geheimnisvolle Holzschnitzerei führt auf die Spur einer jungen Schwarzen. Die Tatsache, daß sie in einer Völkerschau als Kannibalin auftritt, verstärkt den Verdacht - zumindest aus der nicht ganz vorurteilsfreien Sicht der noblen Altherrengemeinschaft.

Doch die Denkmaschine trüge nicht ihren Namen, wenn es ihr nicht auch in ihrem 55. Fall gelänge, mit Hilfe ebenso schlichter wie bestechender Logik den Tathergang zu rekonstruieren.

   
56

Prof. van Dusen spielt Weihnachtsmann

Im New Yorker "Magischen Hexagramm", einem Club hochkarätiger Zauberkünstler, ist einer der begehrten sechs Plätze zu vergeben. Bei Zauberer Elliot bewerben sich drei Kandidaten, die ihr Handwerk gleich gut beherrschen. Also soll eine Prüfung entscheiden: Ein Objekt soll eskamotiert, weggezaubert, werden. Allerdings kein x-beliebiges, sondern Lady Liberty, ein Diamant von 243 Karat, der größte und teuerste Klunker in den Vereinigten Staaten.

Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen und der Aufsicht von Detective-Sergeant Caruso von der Kripo soll der Zauber im Modern Museum of Art gerade beginnen, als auf der Straße ein Schuß fällt. Schon ist Lady Liberty verschwunden, aber keiner der drei Konkurrenten will's gewesen sein.

Caruso ist am Ende und sucht Unterstützung bei Professor van Dusen, dem "Amateurkriminologen ohnegleichen", wie sein Begleiter Hatch spottet, der wiederum ein Thema für eine seiner brillanten Reportagen im "Daily New Yorker" wittert. Und das alles einen Tag vor Weihnachten 1900!

   
57

Prof. van Dusen sieht doppelt

Mit Glanz und Gloria soll die Märchenhochzeit von König Bolko I. und Prinzessin Dragina in Staropol, der Hauptstadt von Kravonien, gefeiert werden. Unterwegs zu diesem gesellschaftlichen Großereignis sind Hutchinson Hatch, um für den Daily New Yorker Bericht zu erstatten, und Professor van Dusen, um mit dem ebenfalls anwesenden Grafen Zeppelin die neuesten Erkenntnisse der Aeronautik zu erörtern.

Der Ausflug mit dem Orient-Expreß in den hintersten Balkan beginnt recht "abwechslungsreich". Zuerst explodiert eine Kaffeekanne, danach wird Zyankali serviert und schließlich ein Schuß abgefeuert. Gemeinsames Ziel dieser Attacken scheint Hutchinson Hatch zu sein. Das gibt der Denkmaschine van Dusen zu denken.

   
58

Prof. van Dusen und der dritte Mann

Der Gouverneur des Londoner Tower taucht in heller Aufregung nachts in Dover auf, um den größten Kriminologen der Welt aus dem Schlaf zu reißen: Also muß den Kronjuwelen etwas zugestoßen sein. Diesen messerscharfen Schluß zieht Hutchinson Hatch seines Zeichens Reporter und Chronist von PDDDAVD. Und wie schon so oft muß der einspringen, wenn die Polizei nicht mehr weiter weiß.

Wie kann eine gewöhnliche Fliege ins Innere der Vitrine gelangen, in der die Regalien der britischen Krone ausgestellt sind? Wie ist es zu erklären, daß der große Diamant in der Krone in tausend Stücke zersplittert ist? Fragen, auf die Inspektor Smiley von Scotland Yard keine Antwort weiß. Unerhörte Vorgänge, die im altehrwürdigen Hochsicherheitstrakt Ihrer Majestät, zudem bei exzellenter Bewachung durch die Beefeater geradezu unmöglich erscheinen.

Deshalb wendet er sich an van Dusen, den Amateur-Kriminologen von einsamer Klasse.

   
59

Prof. van Dusen auf dem Totenschiff

Umwege führen Professor van Dusen und Hutchinson Hatch an Bord der "Kaiserin von China", eines heruntergekommenen asiatischen Kuli-Schiffes. Dort muß das ungleiche Paar eine seltsame Serie scheinbar zusammenhangloser Todesfälle miterleben. Zunächst gibt es den Verlust von Mr. Darby zu beklagen, dann stürzt Pomponia von Pahlen im Taumel einer akuten Atemlähmung über die Reling des Dampfers. Als auch noch der Funker Phipps verschwindet, bittet Kapitän Haddock den weltberühmten Amateur-Kriminologen um Aufklärung der unheimlichen Vorfälle. Doch die Mächte des Bösen trachten auch ihm nach dem Leben - in Form einer australischen Schwarzotter...

   
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Prof. van Dusen in geheimer Mission

Während der Orientexpreß im Jahre 1904 durch die kravonische Dämmerung stampft, werden zwei harmlose Passagiere mit einer Pistole bedroht: Professor van Dusen und Hutchinson Hatch. Die Van-Dusensche Lebensphilosophie von der Überlegenheit des Intellekts über die plumpe mechanische Gewaltanwendung erfährt ein weiteres Mal ihre Bestätigung, als der geniale Professor in einer Kurve die Notbremse zieht und unter Ausnutzung des Gesetzes der Trägheit den potentiellen Mörder durch das geöffnete Abteilfenster ins Freie befördert.

Dieser Vorfall ist den beiden Anlaß genug, über die Motive ihres ungebetenen Gastes nachzudenken. Daß sie ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben, um den vom Aussterben bedrohten kravonischen Riesenhirschkäfer zu retten, konnten sie wirklich nicht ahnen.

   
61

Prof. van Dusen und das Geheimnis der Pyramide

Die sensationelle, über alle Maßen erstaunliche Affäre um das Geheimnis der Cheops-Pyramide begann am 14. Dezember 1904. Professor van Dusen, die geniale Denkmaschine, war gerade in Begleitung seines Chronisten Hutchinson Hatch im Hauptbahnhof von Kairo eingetroffen, als eine Dame aus einem andren Zug verzweifelt um Hilfe schrie. In deren Abteil treffen die beiden auf den bekannten Archäologen Pelotard - mit verzerrtem Gesicht auf dem Boden liegend. Alles deutet darauf hin, daß er ermordet worden ist. Doch warum sollte jemand Interesse daran haben, den französischen Professor daran zu hindern, seine Grabungsstelle im Pyramiden-Komplex von Giseh zu erreichen? Und wer?

   
62

Prof. van Dusen besucht seine Bank

Völlige Funkstille bei der New Yorker Kripo. Caruso döste hinter seinem Schreibtisch. Hatch spielte eine Runde Poker mit Wachtmeister Donovan. So gegen neun tauchte diese verhärmte Frau auf. Hatch hoffte, daß sie den großen Knüller brächte, auf den er so dringend wartete. Denn sein Chefredakteur hatte den grandiosen Einfall gehabt, ihn ins Hauptquartier der Kripo zu schicken - "damit Sie gleich am Ball sind, wenn was passiert". Margaret Moody möchte ihren Mann als vermißt melden. Ein Vorgang, der für Caruso nun wirklich nichts Besonderes ist. Erst als ein Zeitungsjunge mit einer Nachricht auftaucht, gewinnt der Fall die nötige Brisanz, um auch das Interesse der Amateurkriminologen PDDDAVD zu wecken.

   
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Prof. van Dusen treibt den Teufel aus

Das Abenteuer um den schwarzen Magier, der vom Teufel geholt wurde, und zwar aus einem hermetisch verschlossenen Raum im Leichenschauhaus, begann im Chambre separée bei Delmonico in der New Yorker Fifth Avenue.

Dort wartete Hutchinson Hatch auf Evelyn Latorre fast eine Stunde umsonst. Schließlich macht er sich auf den Weg zum Vaudeville- und Revuetheater "Vanity Fair", in dem sie als Tänzerin auftritt.

Wachtmeister Malone hat bereits am Eingang Posten bezogen. Auf der hellerleuchteten Bühne des Theaters haben sich Detective-Sergeant Caruso, Evelyn Latorre und ein Arzt versammelt. Ein Herr im Frack und schwarzen Pellerine liegt steif und totenblaß auf dem Rücken. Nur ein häßlicher roter Fleck auf der blütenweißen Hemdbrust stört das schwarzweiße Stilleben. Der Zauberer Doctor Faustus ist auf offener Bühne während der Vorstellung erschossen worden, und Miss Latorre steht unter Mordverdacht.

   
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Ohrenzeuge Prof. van Dusen

Die Kollision des durch die Prärie rasenden Zuges mit einem Ochsen war schuld an der Gehirnerschütterung von Hutchinson Hatch. Für den umfassend gebildeten van Dusen ein Anlaß zu schließen, daß sein Chronist, allem gegenteiligen Anschein zum Trotz, ein Gehirn sein eigen nennt. Bei ihrem unfreiwilligen Aufenthalt in der Einsamkeit Nebraskas hören die beiden von einem Marmaduke Stetson-Filmore, der behauptet, nicht nur das Telefon und den Phonographen, sondern auch den ersten Motorflieger der Welt erfunden zu haben. PDDDAVD - selbst ein anerkannter Experte auf dem Gebiet der Aeronautik - hegt Zweifel an den Verdiensten des ominösen Erfinders, dessen Name ihm bis dahin unbekannt war.

   
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Augustus im Wunderland

Offenbar weil ihn der Vortrag, den PDDDAVD an der Universität Oxford gehalten hatte, so beeindruckt hatte, lud Dekan Jellypot ihn und Hutchinson Hatch für den nächsten Tag zu einer Bootspartie ein. Beim Champagnerfühstück an der Themse trinken sie auf den Geburtstag der USA - und wie der Dekan hinzufügt - auf Lewis Carroll. Denn am 4. Juli 1862 soll die Geschichte von "Alice im Wunderland" zum ersten Mal erzählt worden sein. Jellypot sagt noch ein verrücktes Gedicht auf, bevor den beiden die Sinne schwinden. Und schon befinden sich Hutchinson und Augustus im Wunderland. Ein weißes Kaninchen hoppelt vorbei, und eine Raupe, die genüßlich Wasserpfeife raucht, verwickelt sie in ein Gespräch.

   
66

Prof. van Dusen beschwört einen Geist

Das Haus Elm Street 27 in Greenwich Village war durch den Massenmörder Frederick Cruger bekannt geworden. Siebzehn Menschen hatte er in diesem Haus mit seinem scharfen Fleischermesser abgeschlachtet, bevor man ihn erwischt hatte.

Zehn Jahre danach bewohnt Lawrence King, ein überkandidelter Opernsänger, das Haus. Weil ihm zur Geisterstunde Cruger erschienen ist, sucht er Rat bei der Polizei. Doch Detective-Sergeant Caruso fällt auch nichts anderes ein, als die legendäre Denkmaschine zu befragen. So kam es, daß PDDDAVD und Hutchinson Hatch, sein Chronist, an diesem Pfingstsonntag schon sehr früh am Morgen aus ihren hochtrabenden Gesprächen gerissen wurden.

   
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Es tickt bei Prof. van Dusen

Der 14. November 1902 war ein Tag wie jeder andere. Am frühen Nachmittag verließ Prof. van Dusen sein Haus in der 35. Straße West, Manhattan, New York City, um zur Universität zu fahren. Doch der Kutscher bringt ihn zu einem hochherrschaftlichen Haus in der Fifth Avenue. Ein empörter van Dusen wird ins Innere des Hauses bugsiert. Dort begrüßt ihn der Herr, der sich dieser eher unkonventionellen Methode der Kontaktaufnahme bedient hatte, John Pierpont Morgan. Der Besitzer des Hotels "Galaxy" hat ein Problem, dessen Lösung er sich von der Denkmaschine erhofft: Irgendwo in dem gigantischen Gebäude soll eine Bombe versteckt sein!

   
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Prof. van Dusen und das Gold von Mexiko

Sie sei einer hochinteressanten Sache auf der Spur, hatte Penny aus Florida am Hutchinson Hatch nach New York telegrafiert. Doch in Palm Beach findet er ihr Hotelzimmer verwüstet und keine Penny vor. Er bringt in Erfahrung, daß Penny bereits seit dem Vortag verschwunden ist. Possum, ein schwarzer Limonaden-Verkäufer, erzählt Hatch von der Moskito-Insel, die zu betreten verboten sei, und verrät ihm, daß Penny sich ein Boot gemietet hat. Hatch zieht selbständig einen logischen Schluß: Penny schwebt in Lebensgefahr! Denn die Insel befindet sich im Besitz einer Firma, die es nur auf eins abgesehen hat, auf "Das Gold von Mexiko". Possum sieht schwarz.

   
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Prof. van Dusen und die schwarze Fünfpenski

Am 2. Oktober 1903 machen sie sich auf den Weg: der Professor, Hutchinson Hatch und Inspektor Smiley von Scotland Yard. Ihr Ziel war Cromer, ein netter kleiner Badeort an der englischen Nordseeküste. Dort - auf Camelford Hall - lebte Sir Rufus Camelford, ein sehr alter, sehr reicher, sehr starrköpfiger Gentleman, der ein Jahr zuvor eine sehr junge, sehr schöne, sehr arme Miss Amelia Chatterley geheiratet hatte.

Abgesehen von seinem Weibe besaß Sir Rufus Camelford noch eine Leidenschaft: die Philatelie. Den bei weitem wertvollsten Schatz seiner berühmten Sammlung stellte die "schwarze Fünfpenski" dar. Dieses Prunkstück war unwiederbringlich verschwunden, "spurlos aus einem hermetisch verschlossenen Raum" - so Smiley.

Und nun verschwindet auch noch Lady Amelia. Man findet sie in der Morgendämmerung am Privatstrand der Camelfords, jung und schön wie immer - nur ein kleines bißchen töter als sonst.

   
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Ufos über Prof. van Dusen

Als van Dusen und sein Begleiter Hutchinson Hatch im Sommer 1902 auf dem Weg zum Yellowstone-Nationalpark sind, lernt Hatch an der Bar des Salonwagens Louella Darby kennen, eine junge Witwe, die ihn unbedingt zu sich nach Hause mitnehmen möchte, nach Twin Peaks.

Mit einer Geschichte über mysteriöse Luftschiffe, die zwei Wochen zuvor zum ersten Mal über der Grizzly-Schlucht gesichtet worden seinen, versucht sich die lustige Witwe bei dem Reporter des "Daily New Yorker" interessant zu machen. Hatch beißt an, denn vor seinem geistigen Auge erscheint schon der groß aufgemachte Exklusiv-Bericht. Kurz darauf sitzen der Professor und Hatch in der Kutsche nach Twin Peaks, und wenig später sehen sie sich mit einem feuerroten Monstrum konfrontiert, das von grünen Kreaturen bevölkert ist: ein Weltraumschiff und echte Marsmenschen! Während Hatch triumphiert, hegt der große Wissenschaftler seine Zweifel.

   
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Prof. van Dusen und der Fall Zola

Paris 1904: Professor van Dusen und seinem Assistenten Hatch fallen zwei Männer mit merkwürdigem Benehmen auf. Sofort ist der detektivische Eifer des Professors geweckt. Van Dusen und Hatch folgen den beiden seltsamen Herren bis zu einer Villa, aus der bald danach Schreie dringen. Van Dusen stürzt hinein - und wird schon von den Schriftstellern Anatole France, Alfred Jarry, Maurice Leblanc und Jules Verne erwartet. Sie bitten ihn, den angeblichen Selbstmord ihres Kollegen Émile Zola aufzuklären, der sich durch die Dreyfus-Affäre etliche Feinde machte.

Von den Schriftstellern Anatole France, Alfred Jarry und Jules Verne engagiert, untersucht Professor van Dusen den rätselhaften Tod des Romanautors Émile Zola. Die offizielle Diagnose vor anderthalb Jahren hieß: Selbstmord durch Kohlenmonoxydvergiftung. Sehr viel wahrscheinlicher ist jedoch ein politischer Mord, denn nach der Dreyfus-Affaire hatte Zola etliche Feinde, gerade in höheren Kreisen. Van Dusen trifft sich mit dem damaligen Inspektor, der - weil er als unbequem galt - strafversetzt wurde und noch immer beschattet wird. Verdächtig erscheint der ehemalige Hausarzt Zolas, der seinerzeit den Totenschein ausschrieb...

   
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Prof. van Dusen spielt das Mörderspiel

Der erstaunliche Mörderspiel-Fall, der seinerzeit in der New Yorker Gesellschaft größtes Aufsehen erregte, gehört zu den ganz besonderen Episoden in der großen Van-Dusen-Chronik. Der Mord, der aus einem modischen Spiel entstand, ist einmalig in der Kriminalgeschichte. Auch deshalb, weil der Professor seine Untersuchungen längere Zeit ohne Hutchinson Hatch durchführen mußte.

Am 7. September 1901 befand sich van Dusen an Bord der Dampfyacht "John Jacob" auf den Wogen des Long Island Sound, unweit der Stadt New York, als Piraten ihn zwingen, auf ihr Schiff überzusteigen. Sie verschleppen ihn auf eine Insel zu einer Mrs. Leticia Lafayette, der Gattin eines Finanzmagnaten. In ihrer nachempfundenen mittelalterlichen Burg "Camelot" befindet sich ein mordlustiger Irrer, just aus der städtischen Irrenanstalt entsprungen. Jeder Widerstand gegen den Willen dieser Dame ist zwecklos. Wohl oder übel - van Dusen übernimmt. Aber da taucht ein zweiter wahnsinniger Mörder auf...

   
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Prof. van Dusen und das Zeichen der Sieben

Der melodramatische Hilferuf einer Dame befand sich ausgerechnet in einem edlen Stinkkäse mit Namen Stilton. Hutchinson Hatch, rasender Reporter, furchtloser kriminologischer Assistent und Kavalier vom Scheitel bis zur Sohle kann nicht anders, als die Lenden zu gürten und sich auf den Weg zu machen. Doch bevor er der Lady persönlich einen Beweis seiner Ritterlichkeit ablegen kann, muß er einige Prüfungen bestehen.

Als PDDDAVD früher als erwartet von seiner Forschungsreise nach Cambridge zurückkehrt, findet er seinen Chronisten im Zustand äußerster Konfusion vor. Hatch möchte dem Professor als erstes die Leiche zeigen, die er kurz zuvor in seiner Suite entdeckt hatte. Aber die ist verschwunden: Vorführeffekt.

   
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Prof. van Dusen auf Hannibals Spuren

Im November 1903 schließen Sir Patrick Lafferty und Mr. Basil Blott im Globetrotter-Club zu London eine Wette darüber ab, wer von ihnen im nächsten Jahr als erster auf Hannibals Spuren mit einem Elefanten über die Alpen ziehen und Italien erreichen würde. Professor van Dusen und Hutchinson Hatch werden Zeugen dieser Wette. Ein halbes Jahr später, im Mai 1904, begleiten die beiden Sir Patrick Lafferty auf seiner Tour, die in Grenoble beginnt. Wenig später ereignet sich ein Mord...

Während die Karawane mit Sir Patrick Lafferty und seinem Elefanten Hannibal an der Spitze weiter über die Alpen in Richtung Italien zieht, ereignen sich mysteriöse Zwischenfälle: Ein unbekannter versucht in der Nacht, Hannibal außer Gefecht zu setzen, auf Lafferty werden Anschläge verübt, und schließlich erfolgt ein zweiter Mord. Das Opfer der Tiermaler Octave Caprice, ist in Wirklichkeit der Privatdetektiv Gustav Brissac, wie sich herausstellt. Die große kriminologische Aufklärungsschau mit Professor van Dusen beginnt.

   
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Prof. van Dusen und das Phantom der Oper

Ein Phantom, eine mysteriöse Gestalt in Kapuze, schwarzem Umhang und Maske, stört in der Metropolitan Opera New York Wagner-Opern. Das ist lästig, unangenehm, aber noch kein Fall für Professor van Dusen. Doch dann geschieht ein Mord und die Ereignisse überstürzen sich: Ein zweites Phantom taucht auf, es kommt zu einem zweiten Mord sowie zu einem dritten, außerdem wird eine weltberühmte Sopranistin entführt. Zwar kann van Dusen die große Gala-Aufführung von "Tosca" nicht retten, aber - assistiert von Detective-Sergeant Caruso (etwa verwandt mit dem großen Tenor?) und natürlich von Hutchinson Hatch - auch seinen 75. Fall lösen.

   
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Prof. van Dusen: Die Mauer muß weg

Alexandria, Ägypten, an einem Sonntag im Jahr 1904: Professor van Dusen logiert in einer Suite des Hotels Miramar. Ein Brief, von einem Boten überbracht, konfrontiert den weltbekannten Amateur-Kriminologen nicht nur mit seinen eigenen Gefühlen aus vergangenen Zeiten, sondern auch mit einem neuen Fall...

   
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Van Dusens größter Fall

Berlin 1912. Hutchinson Hatch ist als Sonderkorrespondent des "Daily New Yorker" tätig. Immer wieder erinnert er sich an seine Zeit mit Professor van Dusen, der sechs Jahre zuvor in der Todeszelle von San Francisco bei einem großen Erdbeben ums Leben gekommen sein soll. Hatch hällt sich gerade im Hotel Kaiserhof auf, als ihn eine Nachricht aus dem Jenseits erreicht. Wenig später steht die berühmte Denkmaschine leibhaftig vor ihm.

Der Professor braucht die Hilfe seines bewährten Assistenten Hatch bei der Lösung eines neuen Falls. Der geniale Verbrecher Caligula, van Dusens Bruder, plant einen großen Krieg.

Ein Duell der Giganten steht bevor...